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Cover von Judas Priest -- Screaming For Vengeance [Special 30th Anniversary Edition]
Band: Judas Priest Homepage Judas Priest bei Facebook Metalnews nach 'Judas Priest' durchsuchenJudas Priest
Album:Screaming For Vengeance [Special 30th Anniversary Edition]
Genre:Heavy Metal, NwobHM
Label:Sony Music
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:31.08.12
CD kaufen:'Judas Priest - Screaming For Vengeance [Special 30th Anniversary Edition]' bei amazon.de kaufen
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"Jubiläumsausgabe"

Kinder, wie die Zeit vergeht. 1982, ein Jahr, in dem viele jüngere Leser dieses Webzines wohl noch nicht einmal mehr als geile Gedanken waren, passierten kulturell eine ganze Menge wichtiger Dinge. Ganz vorne natürlich der grandiose Sieg unser Bundes-NICOLE beim Grand Prix, ihr wisst schon „Ein bisschen Frieden“. MICHAEL JACKSON veröffentlichte „Thriller“ und ABBA lösten sich auf. Was uns Metaller angeht, so bleibt natürlich der Verweis auf britische Heldentaten wie „Number Of The Beast“ von IRON MAIDEN und eben „Screaming For Vengeance“ von JUDAS PRIEST. Zwei Alben, die zur unbedingten Notwendigkeit eines Metallers gehören wie Kutten und Bier.

Was kann man dreißig Jahre später noch zu diesem Werk hinzufügen, da es nun als Jubiläumsausgabe auf den Markt kommt? Herzlichen Glückwunsch vielleicht? Mit Sicherheit, denn hier haben JUDAS PRIEST sich damals selbst ein weiteres Denkmal gesetzt. Tom Allom hat ein wahrhaft klassisches Soundgebilde kreiert, welches die Priester wieder auf die richtige Spur brachte. Das vorherige „Point Of Entry“ war sicher alles andere als miserabel, doch konnte es dem Überalbum „British Steel“ in keinster Weise folgen. Hier nun versuchte man im Fahrwasser der sich auf dem Höhepunkt befindenden NWOBHM den amerikanischen Markt zu erobern, was auch mühelos gelang. Und wer wird allen Ernstes behaupten wollen, solche Songs wie „Electric Eye“ oder das vielleicht von der Band selbst kaum mehr erreichte „ You've Got Another Thing Coming“ [ klammern wir das „Painkiller“ Album einmal aus ] zählten nicht zu den absoluten Top Songs der harten Musik? Wohl Niemand. Neben dem regulären Album gibt es ein paar Live Schmankerl, die zwar allesamt in Ordnung gehen, aber noch lange kein Grund sind, als Aufhänger für solch eine Veröffentlichung herzuhalten. Welche, der Hobbydetektiv in euch mag sich etwas zusammen reimen, während der Endzeitphase dieser Band auf den Markt kommt.

Aber da wäre ja noch die zusätzliche DVD. Der Live Auftritt vom U.S. Festival 1983. Beeindruckend schon deshalb, weil über 300.000 Menschen anwesend waren. Der Hype um Halford, Tipton und Co. in den USA begann unter anderem mit eben diesem Auftritt. Klein Wunder also, das man sich entschloss, diesen kompletten Gig auf Silber zu bannen. Wer heutzutage bereit ist, in Sachen Ton und Bildqualität minimale [ wenn ich minimal schreibe, meine ich es auch so...] Abstriche hin zu nehmen, dafür aber einen gehörigen Arsch voll der großartigsten Metal Hymnen ever abzufeiern, der wird in mehreren Dreiecken gleichzeitig springen. Auch wenn das Album bereits 2001 einmal neu aufgelegt wurde und wenn hier noch einmal ein wenig Kohle für eine vom Aussterben bedrohte Heavy Metal Band anfällt. Holt euch das Ding, es lohnt sich. Aber so etwas von. Und schreit vor Glück.

Trackliste:
CD:
01. The Hellion
02. Electric Eye
03. Riding On The Wind
04. Bloodstone
05. [Take These] Chains
06. Pain And Pleasure
07. Screaming For Vengeance
08. You've Got Another Thing Coming
09. Fever
10. Devil's Child
11. Electric Eye [live]
12. Riding On The Wind [live]
13. You've Got Another Thing Coming [Live]
14. Screaming For Vengeance [live]
15. Devil's Child [live]
16. Prisoner Of Your Eyes

DVD:
01. Electric Eye
02. Riding On The Wind
03. Heading Out To The Highway
04. Metal Gods
05. Breaking The Law
06. Diamonds And Rust
07. Victim Of Changes
08. Living After Midnight
09. The Green Manalishi [With The Two-pronged Crown]
10. Screaming For Vengeance
11. You've Got Another Thing Coming
12. Hell Bent For Leather
Spielzeit: 01:10:21

Line-Up:
Rob Halford - Gesang
K.K. Downing - Gitarre
Glenn Tipton - Gitarre
Ian Hill - Bass
Dave Holland - Schlagzeug
Frank Wilkens [Fränky]
21.09.2012 | 19:38
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