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Album:Jupiter Jones
Genre:Indie, Punk, Rock
Label:Columbia
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:25.02.11
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"Jetzt noch größer"

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Justus Jonas, Kopf des kultigen Hobby-Detektivteams „Die drei ???”, heißt eigentlich Jupiter Jones - zumindest vor der Übersetzung ins Deutsche. JUPITER JONES aus der Eifel haben sich 2003 für die englische Inkarnation des beleibten Genies entschieden, singen aber trotzdem konsequent in ihrer Muttersprache. Nach langer Vorarbeit zuckte beim Vorgänger „Holiday In Catatonia” [2009] gar der Mainstream bei der als [Indie-]Punkband gegründeten Truppe.

Insofern ist es eine logische Konsquenz, dass JUPITER JONES ihr selbstbetiteltes viertes Album beim Branchenriesen Columbia Berlin [gehört zu SonyBMG] veröffentlichen, anstatt beim bandeigenen Mathildas und Titus Tonträger-Label wie bisher. Die Kollegen heißen jetzt OLLI SCHULZ, JOCHEN DISTELMEYER [ex-BLUMFELD] und WIR SIND HELDEN. Bei den früher stilistisch ähnlich gelagerten, inzwischen aufgelösten MUFF POTTER ging das Experiment Major schief, es bleibt also durchaus spannend, welche Lehren JUPITER JONES hieraus ziehen werden. Tatsache ist, dass JUPITER JONES hier eine richtig fette, teuer klingende Produktion auffahren und in dem Zuge gleich noch ein paar Kanten mehr abgeschliffen haben. Balladen waren zwar schon immer fester Bestandteil des Repertoires und auch die Unplugged-Live CD/DVD „...leise” [2008] erschien noch zu Indie-Zeiten, aber wirklich kompromisslos gepunkt und gerockt wird auf „Jupiter Jones” eher selten. In guten Momenten erinnern die ruhigen Passagen an KETTCAR, in schlechten überschreiten JUPITER JONES leider die Grenze zu Pop-Banaltruppen wie REVOLVERHELD. Wirklich kalkuliert klingt das zum Glück nicht, Ausverkaufsvorwürfe können [noch] in der Schublade bleiben. Die Einstimmung mit dem orchestralen, beinahe sakralen „Ansage” könnte besser nicht sein, doch leider können JUPITER JONES die hier erzeugte Tiefe nicht über die komplette Albumdistanz aufrechterhalten. Trotzdem kann man Songs wie „Alter Mann wo willst du hin?”, „Hier oben [...Jupp]”, das zackige „ImmerFürImmer” und „Stück vom Weg” nur als gelungen bezeichnen.

An ihrem Debüt „Raum um Raum” [2004] werden JUPITER JONES wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit gemessen werden, den Ausrutscher [trotz des tollen Titels] „Entweder geht diese scheussliche Tapete – oder ich” [2007] hat man mit „Holiday In Catatonia” wieder ausgemerzt, jetzt ist die Bahn also wieder frei. „Jupiter Jones” wird, alleine wegen des Majordeals, polarisieren, aber letztlich gibt es für Fans der Band keinen Grund wirklich enttäuscht zu sein.

Trackliste:
01. Ansage
02. Hey! Menetekel
03. Immerfürimmer
04. Still
05. Alter Mann wo willst du hin?
06. Vater
07. Sonne? Scheint!
08. Berlin
09. Hier oben […Jupp]
10. Stück vom Weg
11. Der Hund, der Stock, die Tür
12. Komm bloß nicht nach Bad Bentheim
Spielzeit: 00:44:13

Line-Up:
Nicholas Müller – Vocals, Guitar
Sascha Eigner – Gitarre
Andreas Becker – Bass
Marco Hontheim – Drums
Michael Siegl [nnnon]
26.02.2011 | 12:35
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