.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Live-Berichte über Kain
Mehr aus den Genres
CD Review: Lifthrasil - Vor Dem Sturm

Lifthrasil
Vor Dem Sturm


Melodic Black Metal
2.5 von 7 Punkten
"Ob man ein Promoblatt mit dem Satz „The German lyrics is what may impress most the listene... [mehr]"
CD Review: Satariel - Hydra

Satariel
Hydra


Gothic Metal, Melodic Black Metal, Progressive
4 von 7 Punkten
"Atmosphärische Grenzüberschreitung"
CD Review: Borknagar - Quintessence

Borknagar
Quintessence


Melodic Black Metal, Viking Metal
6 von 7 Punkten
"Wieder einmal schlägt die Stunde für Borknagar. Das nun vierte Studiowerk "Quintessence" p... [mehr]"
CD Review: Sightless - Larvae of Trinity

Sightless
Larvae of Trinity


Black/Death Metal, Black/Thrash Metal
4 von 7 Punkten
"Beinahe glatter Durchzug!"
CD Review: Brainchoke - Introspective

Brainchoke
Introspective


Black/Death Metal, Death Metal, Grindcore
5 von 7 Punkten
"Auf die harte Tour"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
CD Review: Pink Cream 69 - Headstrong

Pink Cream 69
Headstrong


Hard Rock, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Halsstarrige Hard Rock-Hymnen"
Cover von Kain -- Omega
Band: Kain Homepage Kain bei Facebook Metalnews nach 'Kain' durchsuchenKain
Album:Omega
Genre:Black/Death Metal, Melodic Black Metal
Label:MDD Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:18.05.12
CD kaufen:'Kain - Omega' bei amazon.de kaufen
Share:

"Zweiter Versuch"

„Omega“ ist so neu nicht, denn die Jungs von KAIN brachten ihr Werk bereits im Herbst letzten Jahres als Eigenproduktion auf den Markt. Und trotz oder gerade weil es nicht wirklich überschwengliche Kritiken hagelte, fanden sie mit MDD ein Label [ oder umgekehrt ] und es wird ein zweiter Versuch unternommen, den Silberling der Fanschar zu präsentieren.

Viel geändert hat sich allerdings nicht. Die lediglich als „Instrumental“ betitelte Nummer heißt jetzt „Das Blut Der Sonne“ und aus dem ordinären „Intro“ ist nun „Einklang“ geworden. Dasselbe Spielchen gilt auch für den „Ausklang“. Was läßt sich generell über KAIN sagen? Sie machen melodischen Black / Death Metal, mal gradlinig und einfach, mal etwas Pagan-lastig, fast schon mit Tendenz EQUILIBRIUM. Aber eben nur fast. Nicht zuletzt aufgrund der deutschen Lyrics rücken auch EISREGEN ins Betrachtungsfeld, allerdings ist deren Vorsprung im Bezug auf „Omega“ uneinholbar. Im Prinzip machen KAIN ihre Sache bisweilen sogar ganz ordentlich. Gelegentliche Sprechpassagen lockern die doch in einem strengen stilistischen Rahmen verankerten Songs geringfügig auf. Macht durchaus Sinn, denn allzu viele Überraschungen hat das Quintett nicht zu bieten. Sicher sind hier und dort ein paar Lichtblicke zu erkennen, doch im Großen und Ganzen weiß das Werk dann doch nicht wirklich komplett zu überzeugen. Die epische Atmosphäre, welche Bands dieses Genres sich nur allzu gern bedienen wollen, verpufft zwar nicht gänzlich, doch irgendwo verpassen KAIN desöfteren den Punkt, um einfach mal innovativ zu Werke zu gehen. Ob nun deutsche Texte zur Interpretation von Black Metal Songs taugen, sollte wirklich jeder mit sich selbst ausmachen, da es sowieso ein präzises Gehör erfordert, um hier manche Textpassagen fehlerfrei zu verstehen.

KAIN gehen zwar nicht konsequent auf „Nummer sicher“ und Songs wie „Blutgericht“ oder „Freiheit Ruft“ lassen das dunkle Herz wenigstens ein Quentchen höher schlagen, aber so richtig durchstarten wird das Album wohl bei der harten Konkurrenz kaum. Dennoch dürfen Fans von EISREGEN oder auch melodischen Death Metal Bands wie AGATHODAIMON mal reinhören. „Omega“ ist kein wirklich schlimmes Album, aber eben auch nicht das große Album, auf das die Musikwelt gewartet hat.

Trackliste:
01. Einklang
02. Fleischeslust
03. Blutgericht
04. Freiheit ruft
05. Rachepfad
06. Das Blut Der Sonne
07. Vom Erdenleid
08. Sturz des Lichtbringers
09. Nephilim
10. Verkünder des Hasses
11. Ausklang
Spielzeit: 00:50:49

Line-Up:
David Seifert – Vocals
Max Landeck – Guitar
Andreas Schäfer – Bass
Daniel Schwarz – Drums
Julian Langguth – Synthesizer
Frank Wilkens [Fränky]
22.06.2012 | 11:33
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin