.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Kaipa
CD Review: Kaipa - In The Wake Of Evolution

Kaipa
In The Wake Of Evolution


Prog Rock
6 von 7 Punkten
"Schwedisches Flaggschiff mit Champions League-Ambitionen"
CD Review: Kaipa - Angling Feelings

Kaipa
Angling Feelings


Folk, Progressive, Rock
3 von 7 Punkten
"32 Jahre alt, 12 Jahre Erfahrung"
Mehr aus den Genres
CD Review: Cynic - Traced In Air

Cynic
Traced In Air


Avantgarde, Death Metal, Progressive
7 von 7 Punkten
"Traumhafte Sphärenmusik"
CD Review: Maserati - Pyramid Of The Sun

Maserati
Pyramid Of The Sun


Experimental, Instrumental, Rock
6 von 7 Punkten
"Die dunkle Seite der Sonne"
CD Review: Keel - Streets Of Rock'n'Roll

Keel
Streets Of Rock'n'Roll


AOR, Hard Rock, Rock
4.5 von 7 Punkten
"Zurück auf den Straßen des Rock'n'Roll"
CD Review: In Extremo - Quid Pro Quo

In Extremo
Quid Pro Quo


Folk Metal, Mittelalter, Rock
6.5 von 7 Punkten
"Besser denn je"
CD Review: Firebird - Hot Wings

Firebird
Hot Wings


Rock
6.5 von 7 Punkten
"Zeitreise in die frühen Siebziger"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
Cover von Kaipa -- Vittjar
Band: Kaipa Homepage Kaipa bei Facebook Metalnews nach 'Kaipa' durchsuchenKaipa
Album:Vittjar
Genre:Prog Rock
Label:InsideOut
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:24.08.12
CD kaufen:'Kaipa - Vittjar' bei amazon.de kaufen
Share:

"Nett, aber ziemlich zahnlos"

Im Nachhinein betrachtet war meine Sechs-Punkte-Wertung für das letzte KAIPA-Album „In The Wake Of Evolution“, aus dem Jahre 2010, vielleicht etwas zu hoch gegriffen. Neben dem wirklich tollen Opener gab es noch einige nette Songs, wirklich herausragend war allerdings kaum noch etwas. Ein Umstand, der einem nicht zuletzt durch das neueste Werk der schwedischen Retro-Progger noch einmal deutlich vor Augen geführt wird.

Denn viel geändert hat sich auf „Vittjar“ im Vergleich zu seinem Vorgänger nicht. Die Schweden spielen auch hier sehr fluffigen Prog Rock, der jederzeit nett und gefällig ist, andererseits aber auch nur selten wirklich überzeugt. Außerdem haben sie den zuletzt bereits deutlich durchschimmernden Folk-Elementen nochmals mehr Platz in den Songs eingeräumt, was ihnen zwar eine interessante Note verleiht, die Kompositionen aber auch nicht wirklich zwingender macht. Dies wird besonders deutlich im 22-minütigen „Our Silent Ballroom Band“, bei dem man die ganze Zeit vergeblich damit rechnet, dass irgendetwas Supertolles und Spannendes passiert und sich stattdessen im Laufe des Songs schon fast etwas Langeweile breit macht. Lediglich die teilweise wirklich tollen Flötenmelodien sorgen hier genau so für Abhilfe, wie - einmal mehr - der Gesang von Aleena Gibson, die ihre ohnehin schon hohe Stimme stellenweise mal wieder in Höhen treibt, von denen Normalsterbliche nicht mal wussten, dass es sie gibt und die die – zugegebenermaßen – nicht wirklich schmeichelhaft klingenden, aber ernsthaft achtungsvoll gemeinten Vergleiche mit den Chipmunks evoziert. Ansonsten plätschert die Platte in harmloser Nettigkeit schwelgend vor sich hin, ohne wirkliche Glanzpunkte setzen zu können.

Beinharte KAIPA-Fans werden von „Vittjar“ vermutlich genau so wenig enttäuscht sein, wie Anhänger von KARMAKANIC oder THE FLOWER KINGS, trotzdem zeigt das Album deutliche Schwächen auf, die auf dem Vorgänger dank eines einzigen Hammersongs bestens kaschiert werden konnten. Das ist allemal netter Retro-Folk-Prog, der sich aber ziemlich zahnlos und fast schon etwas beliebig zeigt. Mal sehen, ob die Band diesem Vorwurf, den sie sich gefallen lassen muss, in Zukunft nochmal etwas entgegensetzen kann.

Trackliste:
01. First Distraction
02. Lightblue And Green
03. Our Silent Ballroom Band
04. Vittjar
05. Treasure-House
06. A Universe Of Tinyness
07. The Crowned Hillsides
08. Second Distration
Spielzeit: 01:09:01

Line-Up:
Hans Lundin - Keyboards, Vocals
Per Nilsson - Guitars
Morgan Agren - Drums
Jonas Reingold - Bass
Patrik Lundström - Vocals
Aleena Gibson - Vocals
Timo Beisel [kaamos]
16.09.2012 | 19:50
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin