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Cover von Kalmah -- 12 Gauge
Band: Kalmah Homepage Kalmah bei Facebook Metalnews nach 'Kalmah' durchsuchenKalmah
Album:12 Gauge
Genre:Melodic Death Metal
Label:Spikefarm Records
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:26.03.10
CD kaufen:'Kalmah - 12 Gauge' bei amazon.de kaufen
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"Mit Ideenreichtum in den Olymp"

Es ist schon erstaunlich, dass KALMAH immer wieder richtig gute Werke abliefern und dennoch nicht in die Spitzenliga der Szene aufgenommen wurden. Trotz vieler - fast fehlerlosen – Veröffentlichungen, ist KALMAH bis heute eine Untergrundband geblieben. Ob ihre neue Platte „12 Gauge“ dies ändern könnte?

Und wie sie das könnte! Schon von der ersten Minute an präsentieren KALMAH, dass was vielen Bands in diesem Genre momentan fehlt. „Rust Never Sleeps” zeigt eine komplexe Struktur und sprüht nur so vor Ideen. Dabei ist die Produktion ein echter Geniestreich und lässt jeden Drumschlag zu einem Genuss werden. Mit Härte geizt man auf diesem Album ebenfalls nicht. Durch die Strukturwechsel im Opener zeigt sich die Härte, mit der die Band zur Sache geht, nicht von der ersten Minute an. „One Of Fail” ändert das schon nach einigen Augenblicken. Eine Folkmelodie leitet das Lied ein, dann beginnt eine Blast-Beat-Orgie vom feinsten. Die Härte des Albums wird eindeutig damit unterstützt, dass es hier keine Clean-Vocals gibt. Einzig und allein die Chöre wie bei „Hook The Monster“, schaffen stimmliche Linderung. Melodien wie bei „Godeye“ deuten auf eine Eigenständigkeit hin und schaffen so einen Sound mir großem Wiedererkennungswert. Durch die Struktur und Härte wird man zwar an die ersten beiden CHILDREN OF BODOM Platten erinnert, allerdings ist das auch schon das Einzige was man mit den Bodom-Kindern gemeinsam hat. KALMAH benutzen einen eindeutigen Folk-Touch der durch die Gitarrenarbeit auffällig wird. Trotz der Tatsache, dass man mit Folkelementen arbeitet, ist KALMAH nicht als Folkband zu bezeichnen. Die einzelnen Folkelemente beziehen sich nur auf kurzweilige Gitarrenparts, die zur Untermalung für astreinen Melodic-Death-Metal dienen. Wer hier also an Musik wie bei ENSIFERUM denkt, der ist fehl am Platze mit seiner Einschätzung. Letztendlich ist in jedem Lied auf diesem Album Ideenreichtum und Liebe zum Detail eingeflossen und das hört man in jeder Minute. Die Lieder unterscheiden sich alle samt und keines gleicht dem Vorgänger. Rund um eine gute und perfekte Sache. Mit „Sacramentum“ setzt man zum Schluss sogar eine richtige Hymne, welche sich ins Hirn brennt, einen packt, die Matte schütteln lässt und einen so schnell nicht mehr loslassen wird.

Fazit: Mit „12 Gauge“ übertreffen sich KALMAH erneut und dürften auf dem Höhepunkt ihres Schaffens angelangt sein. Für Fans von alten CHILDREN OF BODOM und Leuten denen die Melodic-Death-Metal-Szene momentan zu Ideenlos ist, jenen sei die neue KALMAH ans Herz gelegt. Hier bekommt man neun – für sich stehende – Titel, wovon jeder ein Genuss für die Ohren ist. Bleibt nur zu hoffen, dass KALMAH es schaffen mit diesem Album einmal die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, welche ihnen schon längst zustehen müsste.

Trackliste:
01. Rust Never Sleeps
02. One Of Fail
03. Bullets Are Blind
04. Swampwar
05. Better Not To Tell
06. Hook The Monster
07. Godeye
08. 12 Gauge
09. Sacramentum
Spielzeit: 00:42:56

Line-Up:
Pekka Kokko - Vocals, Guitar
Antti Kokko - Guitar
Timo Lehtinen - Bass
Jannes Kusmin - Drums
Marco Sneck - Keys
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
30.03.2010 | 17:11
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