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Cover von Kalmah -- Seventh Swamphony
Band: Kalmah Homepage Kalmah bei Facebook Metalnews nach 'Kalmah' durchsuchenKalmah
Album:Seventh Swamphony
Genre:Melodic Death Metal
Label:Spinefarm Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:14.06.13
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"Eigentlich so gut wie immer"

Wenn man den früheren Melodic Death Metal-Ikonen Glauben schenken mag, dann müsste Veränderung doch Trumpf sein. CHILDREN OF BODOM hat mit mehr Thrash im Sound experimentiert, DARK TRANQUILLITY versucht sich an melancholischeren Klangteppichen und IN FLAMES hat sich komplett in Richtung des modernen Metals verabschiedet. Von Sachen wie SOILWORK oder AMORPHIS brauchen wir hier gar nicht erst anzufangen. Die finnischen Sumpflinge KALMAH geben aber nicht allzu viel auf vernachlässigbare Veränderungen bei der lächerlichen Konkurrenz und bleiben bei „Seventh Swamphony“ konsequent beim eingeschlagenen Kurs.

Dieser führt die fünfköpfige Gruppe schon seit insgesamt 15 Jahren stets in den sumpfigen Hafen aus keyboard-geschwängerten Melodien, griffigen Riffs und pfeilschnellen Solo-Duellen zwischen der Lead-Gitarre und dem Mann an den Tasten. Letzterer ist seit 2012 neu und interpretiert seinen Job mit etwas mehr Kitsch-Pathos als seine Vorgänger, so sind die Keys von Veli-Matti Kananen einen Ticken verspielter und prägnanter als noch bei Marco Sneck. Bis auf diese Detail-Veränderung liefern KALMAH ihre übliche Arbeit ab, die sich [wie gewohnt] am oberen Spektrum des Melodeath-Niveaus einordnet. Pekka Kokko growlt über die nahezu volle Distanz der acht Lieder kehlig, Antti Kokko schüttelt sich mühelos finnische Harmonien aus den Ärmeln und die Rhythmus-Fraktion versucht mit Tempowechseln für genügend Abwechslung zu sorgen. „Seventh Swamphony“ steigt mit seinem Titeltrack dementsprechend ohne großes Vorgeplänkel in den versumpften Todesstahl ein, um den zugeneigten Hörer acht Tracks lang erfreuen zu dürfen. Aber dennoch fühlt man sich nach jedem Durchgang etwas ernüchtert, Songs wie „Pikemaster“ oder „Deadfall“ machen zwar massig Spaß und müssten sich live für so manchen blauen Fleck verantwortlich zeichnen, bleiben allerdings nicht allzu lang in Erinnerung. Selbst „Black Marten's Trace“, das sich zu den stärksten Titeln der Platte zählt, hinterlässt nicht den bleibenden Eindruck eines „Godeye“, „Sacramentum“ oder „Time Takes Us All“. Stattdessen glänzen gerade die unscheinbaren Nummern der Platte, während sich „Hollo“ als astreine Melodeath-Ballade mit erstmalig eingesetzten Clean(!)-Gesang herausstellt, darf Mid-Tempo-Stampfer „The Trapper“ mit dem coolsten Verse-Riff das Album beenden. Darüber hinaus sei die Produktion erwähnt, die den Gitarren im Vergleich zum besseren „12 Gauge“ etwas Luft genommen hat, weshalb „Seventh Swamphony“ auch dank dem noch präsenteren Keyboard ein paar kernige Zähne fehlen. Dafür wirkt die Bühne etwas größer und weniger direkt, Melodien und Soli scheinen sich einen Tick stärker zu entfalten.

„Seventh Swamphony“ ist wie ein gutes Essen bei Oma Frieda: Es macht satt und man weiß, was man bekommt. Enkel und Fans wird das gleichermaßen freuen, denn sie bekommen ihre gewohnt hochqualitative Kost mit ein paar Überraschungen ohne sich an ungewollte Stil-Veränderungen gewöhnen zu müssen. KALMAH steht eben für Konstanz, auch wenn Frieda dieses Mal zu braunen statt schwarzen Pfeffer gegriffen hat.

Trackliste:
1. Seventh Swamphony
2. Deadfall
3. Pikemaster
4. Hollo
5. Windlake Tale
6. Wolves On the Throne
7. Black Marten´s Trace
8. The Trapper
Spielzeit: 00:41:14

Line-Up:
Pekka Kokko - Vocals, Guitars
Timo Lehtinen - Bass
Antti Kokko - Guitars
Janne Kusmin - Drums
Veli-Matti Kananen - Keys

Nico Carvalho [Champ]
21.10.2013 | 20:36
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