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.: CD-REVIEWS :: Kalmah - Swampsong
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| Har! Die neue KALMAH ist nun endlich in meinem Briefkasten und ich kanns auch kaum erwarten, sie in den Schacht zu schieben..;O) Die Jungs hat es ja seit geraumer Zeit in die C.O.B.-Richtung verschlagen und hingen damit auch leider immer etwas hinter ihren Landsmännern hinterher. Der Hörer sagt sich eben, wieso eine Kopie, wenn ich das Original auch haben kann, aber KALMAH sind eben nicht nur eine Kopie!!! Und schon geht´s mit „Heroes To Us“ auch recht druckvoll und später wie gewohnt flott los, denn hier liegen meiner Meinung nach auch die Unterschiede zu C.O.B.. KALMAH bringen ihre Songs immer etwas schneller und härter rüber als ihre mittlerweile grossen „Vorbilder“. Hier wird auch wenig Wert auf irgendwelche „Versuche“ im Studio gelegt, sondern es wird dem Hörer die pure Mischung aus keybordunterstützten Melodiebögen/Riffs geboten. Dabei bleibt das Tastenmonstrum noch mehr im Hintergrund, deswegen wird der ganze Sound auch härter und das ist gut so! Hier und da gibt es natürlich auch ein Keybord/Gitarren-wechselspiel, aber das geht in Ordnung. „Cloned Insanity“ hat es mir besonders angetan. Der treibende Mittelteil der Strophe patscht mir wirklich gut um die Ohren. Sehr geil! Nach einem ausgiebigen Gefrickel mit einem typischen MAIDEN-Takt schafft man auch wieder gelungen den Einsatz in den Refrain. Dann wieder dieses „Patschen“, herrlich..;o) Ein richtig schneller Doublebass fliegt mir bei „Man With Mystery“ sofort um die Ohren und nach dem ganzen Strophen/Refraingeblabber kommt sogar ein kleiner Blast zum Einsatz! Natürlich ist auf „Swampsong“ nicht alles so schnell. Das typische und zum Mitschaukeln animierende Midtempo ist z.b. in „The Third, The Magical“ vertreten, das mit grausig schönem Männergesang/-gröhle im am Ende wiederkehrenden Mittelteil des Songs mir ein kleines Kitzeln im Rücken beschert. Ich sitze da und nicke zufrieden. „Bird Of Ill Omen“ fängt genauso mit einem Midtempo an, steigert sich dann aber schnell mit Doublebasseinlagen und, wie soll es auch anders sein, mit Keybord/Gitarrengefrickel ala´C.O.B.. Was mir an positiven Unterschieden dabei einfällt, ist der Gesang, der mit seinen gierigen und sehr an giftige Trolls erinnernden Gegatz, wesentlich härter rüberkommt. Eigentlich ist der Insgesamtsound härter, als beim letzten Release der Sinnesgenossen. Fazit: Wem C.O.B. gefallen, allerdings manchmal etwas zu „lasch“ wirken, der sollte sich nun endlich auch mal KALMAH geben! Die Jungs wissen noch um das Stückchen Evilness, was man in höheren Chartsregionen anscheinend verliert. | ||||||||||||||||
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