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Cover von Kamelot -- Poetry For The Poisoned
Band: Kamelot Homepage Kamelot bei Facebook Metalnews nach 'Kamelot' durchsuchenKamelot
Album:Poetry For The Poisoned
Genre:Dark Metal, Melodic Metal, Power Metal
Label:earMusic
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:09.09.10
CD kaufen:'Kamelot - Poetry For The Poisoned' bei amazon.de kaufen
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"Kamelot, Kamelot – nur ne Attrappe"

Jeder kennt dieses Kribbeln, wenn eine Band, die man über alles liebt, ein neues Album herausbringt und man weiß, dass die Musik die man so verehrt, nun im weitesten Sinne, hinter sich gelassen werden soll. Das KAMELOT auf Veränderungen stehen, dürfte bei einem Blick auf ihre Vergangenheit klar werden. Von einer rohen US-Prog-Power-Band, zu einer der vorzeige Melodic-Power-Metal-Bands, mit großer Klasse, zu einer Band, welche für Klasse im Detail steht. Zuletzt wendete man sich mit „Ghost Opera“ schon ein gutes Stück ab, von dem was man mit Alben wie „Karma“ oder „Epica“ abgeliefert hat. Umso spannender ist nun zu sehen, in welche Richtung das aktuelle Album „Poetry For The Poisoned“ geht.

Liebe KAMELOT-Fans der letzten Alben – ihr müsst nun ganz stark sein! Denn der Opener „The Great Pandemonium” offenbart, was kaum ein Fan zu glauben gedacht hätte. Wer dachte, dass der Titel „March Of Mephisto“ düster gewesen sei, der hat den Opener dieses Albums noch nicht gehört. Hier wird eine Art Modern-Dark-Metal mit sehr düsteren Riffs serviert, was alles andere, als nach KAMELOT klingt. Dazu trägt auch das Gebrüll von SOILWORK-Sänger „Speed“ seinen Teil bei – womit das Ganze noch ein paar Melodic-Death-Einflüsse bekommt- Ein Schock – aber warum nicht einmal am Anfang auf die Kacke hauen? Wie dem auch sei – tief Luft holen und sich den zweiten Track „If Tomorrow Came“ zu Gemüte führen. Wer nun – so wie ich – denkt, dass das Album nun typische KAMELOT-Musik annimmt, der wird zu spüren bekommen, dass der Stil des Openers sich weiterhin durch das Album ziehen wird. Extrem düster, komplex und ungewohnt hart, präsentiert sich die Band auf den ganzen 50 Minuten. Nichts erinnert an Alben wie „Epica“ oder „The Fourth Legacy“ – außer vielleicht der Gesang von Roy Khan – der allerdings auch etwas düsterer klingt, als es sonst der Fall ist. Technisch macht die Band jedoch alles richtig und zeigt einen sehr hohen Grad an Können. Die Songs sind sehr komplex und technisch auf einem Niveau, wie es vorher kaum der Fall war. Gegen Ende des Albums, fassen sich dann noch vier kleinere Titel zu einem zusammen und offenbaren einen fast zehn Minuten langen Song, welcher dem neuen Sound eine Krone aufsetzt. Etwas ungünstig ist allerdings der letzte Track „Once Upon A Time” – denn dies ist der einzige Song, der wirklich in die alte Richtung geht – schneller europäische klingender Power-Metal – mit eher angenehmen Melodien. Nach all dem *bösen* und derartig harten Verhältnissen, in welchen sich das Album präsentiert, wirk der Titel sehr unglücklich.

Fazit: KAMELOT erreichen mit „Poetry For The Poisoned“ den Status einer Attrappe. Wer hier KAMELOT blind kauft – der wird nicht gleich KAMELOT bekommen! Viel mehr eine Band, die sich musikalisch neu orientiert und dabei Musik abliefert – die auf höchsten Niveau ist und alleine von der Technik und den Strukturen punkten kann. Blind kaufen – NEIN! Reinhören und sich von der Qualität überzeugen – JA!

Trackliste:
01. The Great Pandemonium
02. If Tomorrow Came
03. Dear Editor
04. The Zodiac
05. Hunter’s Season
06. House On A Hill
07. Necropolis
08. My Train Of Thoughts
09. Seal Of Woven Years
10. Poetry For The Poisoned
- Pt. I - Incubus
- Pt. II - So Long
- Pt. III - All Is Over
- Pt. IV - Dissection
11. Once Upon A Time
Spielzeit: 00:50:07

Line-Up:
Roy Khan - Vocals
Thomas Youngblood - Guitars
Oliver Palotai - Keyboards
Glenn Barry - Bass
Casey Grillo – Drums

Guests
Simone Simons [EPICA]
Jon Oliva [JON OLIVA'S PAIN]
Gus G. [FIREWIND, OZZY OSBOURNE]
Björn Strid [SOILWORK]
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
26.09.2010 | 14:08
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