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Band: Kamelot Homepage Kamelot bei Facebook Metalnews nach 'Kamelot' durchsuchenKamelot
Album:The Fourth Legacy
Genre:Melodic Metal, Power Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Noise Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:04.06.00
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"Der Beginn der Lila-Phase [Teil I]"

„The Fourth Legacy“ stellt für KAMELOT einen großen Schritt in ihrem Albenkatalog dar. Nachdem das letzte Album schon mit zwei neuen Mitgliedern eingespielt/gesungen wurde, arbeitet man nun als ganze Einheit an einem gemeinsamen Werk und Sound. Hier beginnt die Lila-Alben-Phase, die drei Alben andauern wird [dazu aber später mehr]. Zwar war das Lila in den Artworks vorher schon präsent, jedoch soll sich hier ein eigener Sound abzeichnen. Schon beim Vorgänger „Siege Perilous“ hat Sänger Roy Khan gezeigt, wie sehr seine Stimme als Verstärkung für die Band dient. Ob der neue Sound der Band ebenso zu seiner Stimme passt, lässt sich klären.

Schon das Intro „New Allegiance” bietet ein wundervoll melodisches Intro, welches man von der Band vorher nicht gewohnt war. Es folgt der Titeltrack „The Fourth Legacy“. Sogleich geht es im hohen Takt los und die Melodien schießen nur so aus den Boxen. Keine kantigen oder groben Soundeinflüsse des US-Power-Metals mehr. Hier hat jemand bei den Europäern ganz schön gelernt und setzt dieses gleich in Perfektion um. Roy Khans Stimme passt sich dem Melodic-Power-Metal Sound, den die Band nun aufweist, perfekt an und gibt dem ganzen eine markante Note. Wer nun denkt, dass hier ein Ballermann im 4/4-Takt nach dem nächsten kommt, der irrt. „Silent Goddess“ präsentiert sich im neuen melodischen Soundgewand, legt dabei von der Struktur her Wert auf Anspruch. Allgemein bietet das Album alles, was ein Melodic-Power-Metal-Herz begehrt, ohne dabei in den 08/15 Sektor zu verfallen. Speed-Nummern wie „The Fourth Legacy“ und „Until Kingdome Come“, strukturbetonte Nummern wie „Silent Goddess“und “The Shadows Of Uther“ oder die Ballade “A Sailorman’s Hymn”, hier trifft wirklich alles ins Schwarze. Das ganze wird dann noch gespickt mit grandiosen Keyboardteppichen, Gitarrensoli, die es in sich haben und einer Menge Liebe zum Detail. Hier wird es keine Sekunde langweilig und der Anspruch in Musik und Text bleibt gleichermaßen auf einem hohen Niveau. Mit Liedern wie „The Fourth Legacy“ oder „Nights Of Arabia“ hat man sogar richtige Hits geschrieben, welche so schnell aus den Setlists nicht verschwinden sollten.

Fazit: Ein melodischer Power-Metal-Leckerbissen hat sich da aus der einst kantigen und rauen US-Band hervorgetan. Ohne Anspruch oder Gitarrenfertigkeiten zu verlieren, zeigt man, dass man dem europäischen Markt in Nichts nachsteht und mal eben so ganz oben in der Liga mitmischen kann. Dazu noch eine Produktion, die nichts zu wünschen übrig lässt. An sich haben wir hier ein Album, das die 7/7 Punkten sofort abstauben müsste, der einzige Grund, warum wir bei 6,5 verbleiben, ist, dass KAMELOT zeigen, dass sie auch noch ein kleines Stückchen mehr aus sich herausholen können.

Trackliste:
01. New Allegiance
02. The Fourth Legacy
03. Silent Goddess
04. Desert Reign
05. Nights of Arabia
06. The Shadow of Uther
07. A Sailorman's Hymn
08. Alexandria
09. The Inquisitor
10. Glory
11. Until Kingdom Come
12. Lunar Sanctum
Spielzeit: 00:48:17

Line-Up:
Casey Grillo - Drums
Roy Khan - Vocals
Glenn Barry – Bass
Thomas Youngblood - Guitar
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
04.11.2009 | 17:41
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