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Cover von Karnivool -- Sound Awake
Band: Karnivool Homepage Karnivool bei Facebook Metalnews nach 'Karnivool' durchsuchenKarnivool
Album:Sound Awake
Genre:Alternative, Prog Rock
Label:Sony Music
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:05.03.10
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"Berechtigte Vorschusslorbeeren"

Schenkt man den vielen Vorschusslorbeeren Glauben, müssen die Australier KARNIVOOL das nächste große Ding in Sachen Rock sein. Fünf Jahre, nachdem sie mit ihrem Erstling „Themata“ bereits in Insiderkreisen auf sich aufmerksam machen konnten, schicken sie sich nun mit dem Nachfolger „Sound Awake“ an, die ganz großen Bühnen zu stürmen.

Und tatsächlich sind die Voraussetzungen wahrlich blendend für die aufstrebende Formation. Sofern man sich nicht nur für jene Rock-Combos interessiert, die schnurstracks und möglichst simpel nach vorne rocken [wovon es ja gerade in Down Under mehrere gibt], sondern sich viel lieber in komplexeren Songstrukturen und epischen Melodien verliert, kann man recht leicht Gefallen am KARNIVOOL-Sound finden. Auf unnachahmliche Weise gelingt es der australischen Band nämlich, den Anspruch und die Vertracktheit von TOOL und ähnlich gelagerten Truppen mit den deutlich eingängigeren und massenkompatibleren Ansätzen von beispielsweise MUSE zu einem zwar nicht völlig neuen, aber äußerst aufregenden Stil zu kombinieren, den man wohl am ehesten als progressiven Alternative Rock bezeichnen kann. Dabei gelingt ihnen alleine im Opener „Simple Boy“ eine dermaßen großartige und jederzeit stimmige, stilistische Achterbahnfahrt, dass man vor Freude mit den Ohren schlackert. „New Day“ beginnt eher verhalten, steigert sich aber mehr und mehr zu einem Prog-Ungetüm mit Ohrwurmchorus und „Umbra“ schlendert mit leichten DEFTONES-Anleihen recht gemütlich, aber mit einer gewissen unterschwelligen Unruhe durch die Botanik. Vielseitigkeit ist hier jedenfalls Trumpf und jeder neue Durchlauf birgt neue Facetten, die es zu entdecken lohnt.

Letztendlich ist „Sound Awake“ deutlich mehr als eine Duftmarke außerhalb ohnehin eingeweihter Kreise, es ist ein Statement, mit dem KARNIVOOL keinen Zweifel daran lassen, wohin ihr weg führen soll: nach ganz oben. Aber auch wenn manche Combo mit ähnlichem Sound durchaus große Erfolge erzielen konnte, wird es die junge Truppe gerade in der heutigen Zeit sehr schwer haben, daran anzuknüpfen. Was im Endeffekt allerdings wirklich zählt; ist einzig und allein der hohe Standard, den KARNIVOOL mit ihrer zweiten Platte setzen konnten und der sie zumindest qualitativ in die gleiche Liga katapultiert, in der sich PORCUPINE TREE, OCEANSIZE oder DREDG bereits befinden. Ganz großes Tennis!

Trackliste:
01. Simple Boy
02. Goliath
03. New Day
04. Set Fire To The Hive
05. Umbra
06. All I Know
07. The Medicine Wears Off
08. The Caudal Lure
09. Illumine
10. Deadman
11. Change
Spielzeit: 01:12:10

Line-Up:
Ian Kenny - Vocals
Drew Goddard - Guitars
Mark Hosking - Guitars
Jon Stockman - Bass
Steve Judd - Drums
Timo Beisel [kaamos]
12.03.2010 | 02:03
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