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Band: Kataklysm Homepage Kataklysm bei Facebook Metalnews nach 'Kataklysm' durchsuchenKataklysm
Album:Of Ghosts And Gods
Genre:Death Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:31.07.15
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"Seltene Markenzeichen"

Es gibt Bands, die funktionieren und es gibt Bands, die laufen wie ein Uhrwerk. Bei den Kanadiern von KATAKLYSM ist die Uhrwerktheorie durchaus sehr angebracht. In knapp 25 Jahren hat man es auf 12 Studioalben gebracht, die alle zwei Jahre das Licht der Welt erblickt haben. Stand die Band die ersten zehn Jahre ihrer Karriere für absolute Härte in dem Genre, waren die kommenden Jahre nicht immer einfach. Zwar hat die Band immer wieder solide Platten auf den Markt geworfen aber die abflachende Härte kam nicht bei jedem Fan sehr gut an. Mit der letzten Platte “Waiting For The End To Come“ protze man mit „bösem“ alten Logo und machte den Eindruck, es gehe zu den alten Tagen zurück. Durchaus hatte die Platte wieder etwas mehr Druck und beinhaltete auch mehr Brutalität und Kompromisslosigkeit, dennoch war man noch weit davon entfernt, von dem was die Anfangstage brachten. Durchaus war es aber ein guter und durchdachter Kompromiss. Umso interessanter ist es zu sehen, wo sich „Of Ghosts And Gods” einreihen wird.

Gleich am Anfang sei gesagt, wer hier die alten Tage erwartet, der wird auch hier wieder enttäuscht. Vielmehr bekommt man auf “Of Ghosts And Gods” eine gute Weiterentwicklung der letzten Platte. Immer wieder knallt einem wuchtiger Death-Metal um die Ohren, der allen voran mit seinen Melodielinien überzeugen will. Immer wieder hagelt einen dann der “Hyperblast” um die Ohren, wobei die Technik aber meist nur als Anheizer genutzt wird und kaum noch, um einen Song komplett auszufüllen – die Zeiten scheinen endgültig vorbei. Obgleich ganz alte Fans nun enttäuscht in die Röhre schauen, haben Fans dieser Tage begriffen, dass sie es mit einer anderen Band zu tun haben und lieben und schätzen deren Werte und Kunst. Davon gibt es eine ganze Menge. “Breaching The Asylum” fängt mit einer feinen Melodie an, geht dann zu einem harten Song über, der durchaus aber auch von harten Trashern wie THE CROWN kommen könnte. Erst nach guten zwei Minuten ballert der Song los und zeigt die Stärke, die die Band groß gemacht hat. Durch diese Kombi aus alten und neuem Sound, kommt eine schöne Abwechslung ins Spiel, die die Songs komplexer darstellen und auch um einiges interessanter als die letzten Stücke der Band machen. Hin und wieder kommt noch ein moderner Anstrich in die Songs wie bei “The Black Sheep” und fertig ist der aktuelle KATAKLYSM-Sound. Das die Band dabei immer wieder mit technischen Highlight glänzt, sollte für Freund und Feind kein Geheimnis sein. “Marching Through Graveyards” ist ein perfektes Beispiel für den aktuellen Sound. Erst wird Wert auf eine Melodie gelegt, dann ballert der Song los und am Ende ist man in einer Mischung aus sehr hartem Thrash, Death und Hyperblast-Sound gefangen. Dabei wird immer wieder mit dem Tempo variiert. Diese Mischung ist es, was die Platte über die 45 Minuten auszeichnet und warum sie auch dieses Mal viele Fans überzeugen wird.

Fakt ist, wer erwartet, dass die Band wieder durch ballert, bis es kein Morgen mehr gibt, der hat die Band nicht verstanden. Solche Platten wird es nicht mehr geben, da bin ich mir sicher. Zu viel Spielfreude und zu viel Freiheit haben sich KATAKLYSM mit ihrem aktuellen Sound ermöglicht. Dies mag die alten Fans zwar nicht wieder ins Boot holen, dafür aber viele neue. Tatsächlich klingen KATAKLYSM auf “Of Ghosts And Gods” unheimlich frisch und man merkt ihnen ihren Jahre wirklich nicht an. Wer die letzten Platten mochte, der wird hier sogar ein echtes Highlight der letzten Jahre finden. Wer der Band den Rücken gekehrt hat und noch hofft, der muss wohl hoffen – bis er verkohlt.

Trackliste:
01. Breaching The Asylum
02 The Black Sheep
03 Marching Through Graveyards
04 Thy Serpents Tongue
05 Vindication
06 Soul Destroyer
07 Carrying Crosses
08 Shattered
09 Hate Spirit
10 The World Is A Dying Insect
Spielzeit: 00:45:48

Line-Up:
Maurizio Iacono - Vocals
Jean-François „JF“ Dagenais - Guitars
Stéphane Barbe - Bass
Oli Beaudoin - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
30.07.2015 | 18:34
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