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Interviews mit Katalepsy
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"[...] if you're ready for the boobs and sex and weed [...]"
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"Auf dem richtigen Weg" | ||||||||||||||||||
| Mit „Autopsychosis“ legen die russischen Brutal-Deather KATALEPSY ihre zweite Full Length vor und feuern darauf zwar nicht unbedingt innovative, aber dafür richtig gut gemachten Todesblei mit Köpfchen ab. Und das über die neue Label-Heimat Unique Leader Records, wobei sich die Jungs sicher nach wie vor vor Freude nicht über den Vertrag einkriegen können, denn auch wenn KATALEPSY im Vergleich zu so manchen neuen Signings des US-Labels [KAMIKABE, LORD OF WAR, FALLUJAH] fast schon konventionell wirken, so sind sie dort genau richtig aufgehoben. Denn „Autopsychosis“ steht hör- und spürbar für Fortschritt, da sich die Russen mit Igor Filimontsev nicht nur einen neuen, deutlich vielseitigeren Grunzer, sondern mit Evgeny auch einen neuen Schlagzeuger ins Bord geholt haben, die beide etwas von ihrem Fach verstehen. Schön auch, dass die beiden Gitarristen das Experiment wagen und teils achtsaitige Klampfen einsetzen – wer jetzt an Djent-Polyrhythmik denkt, liegt aber dennoch falsch. Dafür gibt es überaus solide Brutalo-Kost mit gelegentlichen, d.h. nicht überstrapazierten Slam-Anteilen und diversen Blicken über den großen Teich in Richtung US-Death-Metal à la DEVOURMENT oder auch SUFFOCATION. Dabei überzeugen KATALEPSY mit überraschend melodischen Soli sowie ausgereiftem Songwriting [z.B. das kurze Akustikintermezzo „Needles Of Hypocrisy“], das durch die gelungene Produktion prima in Szene gesetzt wird – so sind z.B. die interessanten Bassläufe und Slap-Einlagen von Anatoly sehr gut herauszuhören. Fazit: KATALEPSY erfinden mit „Autopsychosis“ zwar den Brutal Death Metal nicht neu und können das [hohe] Qualitätslevel nicht über die komplette Spielzeit hinweg aufrecht erhalten, aber dennoch ist die zweite Studioscheibe der Russen eine sehr runde Sache und ein großer Schritt nach vorne geworden, denn mit solchen Songs wie „Cold Flesh Citadel“, „Amongst Phantom Worlds“ und „Taedium Vitae“ kann man einfach nur punkten – wie sich auch das Artwork wohltuend vom „Guts and Gore“-Einheitsbrei abhebt. Schönes Teil, das jeder Freund der Brutal-Death-Klänge antesten sollte! | ||||||||||||||||||
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![CD Review: Combustion - Combustion [EP]](/images/cdcovers/cdcover_1707028871.jpg)






