.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Katalepsy
Mehr aus den Genres
CD Review: Cerebral Bore - Maniacal Miscreation

Cerebral Bore
Maniacal Miscreation


Brutal Death, Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Schottische Brutalo-Hoffnung!"
CD Review: Nervecell - Preaching Venom

Nervecell
Preaching Venom


Death Metal, Death/Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Exotische Frischzellenkur"
CD Review: Architects - Ruin

Architects
Ruin


Death Metal, Metalcore, Progressive
5 von 7 Punkten
"Wundertüte mit Knalleffekt"
CD Review: Napalm Death - Time Waits For No Slave

Napalm Death
Time Waits For No Slave


Death Metal, Grindcore
6 von 7 Punkten
"Am Puls der Zeit!"
CD Review: Dying Humanity - Living On The Razor's Edge

Dying Humanity
Living On The Razor's Edge


Death Metal, Melodic Death Metal, Progressive
6 von 7 Punkten
"Der Schatten von Death!"
CD Review: Sepultura - Machine Messiah

Sepultura
Machine Messiah


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Auf die harte Tour"
CD Review: Firewind - Immortals

Firewind
Immortals


Heavy Metal, Power Metal
6 von 7 Punkten
"Zurück zur Bestform"
CD Review: Saddiscore - Demons Of The Earth

Saddiscore
Demons Of The Earth


Heavy Metal, Modern Metal
4.5 von 7 Punkten
"Klasse Songs, schwacher Sound"
CD Review: Thundra - Angstens Salt

Thundra
Angstens Salt


Melodic Black Metal, Pagan Metal, Viking Metal
5 von 7 Punkten
"Bring me a beer, not roses"
CD Review: Lancer - Mastery

Lancer
Mastery


Heavy Metal, Power Metal
5.5 von 7 Punkten
"Auf dem Weg zur Meisterleistung"
Cover von Katalepsy -- Autopsychosis
Band: Katalepsy Homepage Katalepsy bei Facebook Metalnews nach 'Katalepsy' durchsuchenKatalepsy
Album:Autopsychosis
Genre:Brutal Death, Death Metal
Label:Hammerheart Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:08.01.13
Share:

"Auf dem richtigen Weg"

Mit „Autopsychosis“ legen die russischen Brutal-Deather KATALEPSY ihre zweite Full Length vor und feuern darauf zwar nicht unbedingt innovative, aber dafür richtig gut gemachten Todesblei mit Köpfchen ab.

Und das über die neue Label-Heimat Unique Leader Records, wobei sich die Jungs sicher nach wie vor vor Freude nicht über den Vertrag einkriegen können, denn auch wenn KATALEPSY im Vergleich zu so manchen neuen Signings des US-Labels [KAMIKABE, LORD OF WAR, FALLUJAH] fast schon konventionell wirken, so sind sie dort genau richtig aufgehoben. Denn „Autopsychosis“ steht hör- und spürbar für Fortschritt, da sich die Russen mit Igor Filimontsev nicht nur einen neuen, deutlich vielseitigeren Grunzer, sondern mit Evgeny auch einen neuen Schlagzeuger ins Bord geholt haben, die beide etwas von ihrem Fach verstehen. Schön auch, dass die beiden Gitarristen das Experiment wagen und teils achtsaitige Klampfen einsetzen – wer jetzt an Djent-Polyrhythmik denkt, liegt aber dennoch falsch. Dafür gibt es überaus solide Brutalo-Kost mit gelegentlichen, d.h. nicht überstrapazierten Slam-Anteilen und diversen Blicken über den großen Teich in Richtung US-Death-Metal à la DEVOURMENT oder auch SUFFOCATION. Dabei überzeugen KATALEPSY mit überraschend melodischen Soli sowie ausgereiftem Songwriting [z.B. das kurze Akustikintermezzo „Needles Of Hypocrisy“], das durch die gelungene Produktion prima in Szene gesetzt wird – so sind z.B. die interessanten Bassläufe und Slap-Einlagen von Anatoly sehr gut herauszuhören.

Fazit: KATALEPSY erfinden mit „Autopsychosis“ zwar den Brutal Death Metal nicht neu und können das [hohe] Qualitätslevel nicht über die komplette Spielzeit hinweg aufrecht erhalten, aber dennoch ist die zweite Studioscheibe der Russen eine sehr runde Sache und ein großer Schritt nach vorne geworden, denn mit solchen Songs wie „Cold Flesh Citadel“, „Amongst Phantom Worlds“ und „Taedium Vitae“ kann man einfach nur punkten – wie sich auch das Artwork wohltuend vom „Guts and Gore“-Einheitsbrei abhebt. Schönes Teil, das jeder Freund der Brutal-Death-Klänge antesten sollte!

Trackliste:
01. Lurking In The Depth
02. Evidence Of Near Death [E.N.D.]
03. Body Bags For The Gods
04. Cold Flesh Citadel
05. The Pulse Of Somnambulist
06. Unearthly Urge Of Supremacy
07. Gore Conspiracy
08. Amongst Phantom Worlds
09. Needles Of Hypocrisy [Interlude]
10. Knifed Humility
11. Taedium Vitae
Spielzeit: 00:40:10

Line-Up:
Igor Filimontsev – Vocals
Anton – Guitars
Dmitry – Guitars
Anatoly – Bass
Evgeny – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
03.02.2013 | 12:36
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin