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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
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"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
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"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
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"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
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"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Grütze hoch acht!" | ||||||||||||||||||
| Es ist wirklich unfassbar, was für akustischen Gewaltverbrechen man sich als argloser Hobbyschreiberling mitunter ausgesetzt sieht. Im vorliegenden Fall handelt es sich um „Moonchild“, das zweite Album der deutschen Gothic Metaller KATANGA, ein überlanges und völlig inspirationsfreies Stück Musik und ein wahres Folterkabinett für die Hörmuscheln. Unweigerlich entsteht ein Bild vor Augen, wenn man sich die Scheibe so anhört. Man sieht einen vom Leben und den Frauen enttäuschten und gebeutelten, schwarz gekleideten Nerd in seinen Mittzwanzigern im dunklen Kämmerlein hocken, wie er – unter Mithilfe einer guten Freundin, die ein paar Zeilen einträllert – seinem kürzlich erworbenen Synthesizer den einen oder anderen ach so großartigen 80er-Jahre-Sound entlockt und das Ganze nebst seinem eigenen pseudodüsteren und recht limitierten Singsang, ein paar stereotypen „düsteren“ Gitarrenspuren und billigen Chorsamples für die Nachwelt festhält. Dann der Schock: bei KATANGA handelt es sich nicht etwa um einen armen verwirrten Irren, der keine Freunde hat, hier sind gleich mehrere Geschmacksverwirrte am Werk, die sogar schon seit einiger Zeit zusammen spielen und trotzdem in mehr als 70 [!] Minuten nicht eine [!!] vernünftige Songidee auf die Kette bekommen. Im Gegenteil: sie bemühen sich scheinbar noch, bloß keine Peinlichkeit auszulassen, seien es die grauenhaften Samples einer vermeintlich lustvoll stöhnenden Frau, die furchtbar flachen Texte, die abgedroschenen Gitarrenriffs oder das allgegenwärtige Keyboard, das ausnahmslos songundienlich eingesetzt wird, hier folgt ein Fremdschämmoment auf den nächsten. Stimmungsmäßig kann man KATANGA zwar in der Nähe von CREMATORY einordnen, die – das muss man ja zugeben - mit der einen oder anderen Nummer auch mal ins Klo gegriffen haben, aber gegen das hier Gebotene waren selbst diese pures Gold. Ähnlich wie bei den ganzen TV-Castingshows, bei denen sich tagtäglich tausende talentfreie Sänger zum Horst machen, fragt man sich auch hier, ob KATANGA über keine Kontrollinstanz in Form von Freunden verfügen, die ihnen davon hätten abraten können, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. „Moonchild“ ist wirklich so unfassbar schlecht, dass ich immer noch nicht glauben kann, dass die Band oder das Label das ernst meint. | ||||||||||||||||||
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Durchschnittliche Leserwertung: 1.0 / 7 Punkten
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Kommentar von: Seb
Wertung: 1/7 | 24.01.2011 -- 00:31








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