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News zu Katatonia
Katatonia - Auf Tour mit Alcest
14.07.12
14.07.12
Katatonia - Lyric-Video
21.06.12
21.06.12
Katatonia - Re-Release
05.10.11
05.10.11
Interviews mit Katatonia
Reviews von Katatonia
Katatonia
Live Consternation [Live CD/DVD]
Dark Metal, Progressive, Rock
Keine Wertung
"Großes Open Air-Kino!"
Live-Berichte über Katatonia
Katatonia @ Garage, Oslo [N]
29.08.04
29.08.04
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"[...] if you're ready for the boobs and sex and weed [...]"
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"Es ist bitterkalt" | ||||||||||||||||||
| Es ist kalt draußen; schweinekalt. Und es schneit, manchmal regnet es auch; der Wind pfeift einem um die Ohren und peitscht einem die kalte nasse Gischt ins Gesicht. Es herrscht gerade ein Wetter in Deutschland, wie es unfrühlinghafter nicht sein könnte und da kommt einem das neue Album von KATATONIA genau richtig ins Haus geflattert, um der ekligen Stimmung, die sich vor meinem Fenster bildet, den richtigen Soundtrack zu verleihen. „The Great Cold Distance“ heißt das neue Werk und knüpft nahtlos (wenn auch wesentlich härter und weniger progressiv) an die vergangenen Alben „Last Fair Deal Gone Down“ und „Viva Emptiness“ an, was heißen will ,dass KATATONIA weiterhin melancholische Weltuntergangsmusik der ganz besonders schönen Art komponieren. „Soil’s Song“ jagt einem wohlig kalte Schauer über den Rücken und lässt einen an vergangene Tage zurück erinnern; „Rusted“ zieht einen in ein fast nie existentes depressives Stimmungsloch, bis der Song in einer Explosion aufzugehen scheint und „The Itch“ klingt so, wie sein Name schon vermuten lässt: klein, widerlich, heimtückisch, verspielt und gnadenlos walzt sich Riff um Riff in die Ohren der Zuhörer. Über allem thront Jonas Renkses nasales und manchmal auch gelangweilt klingendes Organ, welches eben durch sein teilweises Desinteresse eine wunderbar niederdrückende und klinisch kalte Atmosphäre schafft. KATATONIA haben sich zwar schon seit Jahren von ihren anfänglichen schwarz- und todesmetallischen Wurzeln getrennt und sich einen eigenen kleinen Kosmos innerhalb der gothic-angehauchten Metal-Szene geschaffen, fahren damit aber einen deutlich eigenständigeren Kurs als noch zu „Brave Murder Day“-Zeiten. Wie seinerzeit SENTENCED haben es auch ihre schwedischen Kollegen geschafft, sich in eine völlig andere Richtung zu entwickeln und etablieren so ihren eigenen Stil. Schöne Musik zu hässlichem Wetter eben. | ||||||||||||||||||
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