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Band: Katharsis Homepage  Metalnews nach 'Katharsis' durchsuchenKatharsis
Album:Kaleidoscope [MCD]
Genre:Dark Metal, Gothic Metal
Label:Eigenproduktion
Bewertung:5 von 7
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"Melancholische Reise zu den inneren Dämonen."

Der Begriff „Katharsis“, nach dem alten Griechen Aristoteles die durch die Wirkung des antiken Theaters herbeigeführte Reinigung der Seele, erfreut sich in der Metal-Szene seit Jahren reger Beliebtheit. Kein Wunder, denn der Bedeutung nach stellt der Ausdruck natürlich einen hervorragenden Namen für eine Band dar. Im hier vorliegenden Fall handelt es sich um KATHARSIS aus dem schönen Badnerland. 2004 gegründet, erblickte ihre erste Demo-CD „Kaleidoscope“ bereits im Sommer des Folgejahres das Licht der Welt. Somit ein alter Hut? Mitnichten!

Denn die drei Songs der insgesamt 23-minütigen Eigenproduktion stellen auch noch heute einen angenehmen Hörgenuss dar. Der von der Gruppe selbst gewählte Ausdruck „Dark Metal“ charakterisiert das Schaffen sicher angemessen. Durch den Einsatz von klassischem weiblichen Gesang und Keyboards entsteht außerdem ein leichter Gothic-Unterton. Glücklicherweise fällt dieser jedoch nicht negativ ins Gewicht, indem das Ganze ins Kitschige abdriftet. Zusammen mit dem männlichen Gegenpart entwickelt sich im Laufe von „Kaleidoscope“ ein interessantes Zusammenspiel. Gut ins Gesamtbild fügen sich dabei die melancholischen aber zu keiner Zeit pathetisch wirkenden Texte ein.
Auch die Instrumentalfraktion hat mit Sicherheit ihre Hausaufgaben gemacht, denn dem abwechslungsreichen Material ist die technische Versiertheit nicht abzusprechen.
Positiv anzumerken ist zum Schluss die glasklare Produktion durch die Freiburger Iguana Tonstudios, wodurch sich „Kaleidoscope“ auch vor den Veröffentlichungen renommierter Bands nicht zu verstecken brauchen.

Alles in allem stellt die erste Demo der Süddeutschen damit ein rundum gelungenes Scheibchen dar. Freunde hochkarätig-emotionaler Klänge sollten KATHARSIS deshalb auf jeden Fall einmal antesten. Auf ihrer MySpace-Seite gibt es neben zwei Songs von „Kaleidoscope“ noch das neueste Stück „Fall Of The Patriarch“ zu hören, welches das wachsende Potential der Band unterstreicht. Wird der hier eingeschlagene Weg konsequent fortgeführt, dürften sich mit Sicherheit auch die ersten interessierten Labels melden.

Trackliste:
1. Never To Return
2. Inner Demons
3. Everything's Gone


Sebastian König [sk]
26.05.2007 | 12:24
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