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Band: Keel Homepage Keel bei Facebook Metalnews nach 'Keel' durchsuchenKeel
Album:Streets Of Rock'n'Roll
Genre:AOR, Hard Rock, Rock
Label:Frontiers Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:29.01.10
CD kaufen:'Keel - Streets Of Rock'n'Roll' bei amazon.de kaufen
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"Zurück auf den Straßen des Rock'n'Roll"

Erinnert sich noch jemand an Ron KEEL und seine gleichnamige Kapelle, die gegen Ende der 80er mit dauergewelltem Haar, engen Hosen und Alben wie „The Right To Rock“, "The Final Frontier" oder dem selbstbetitelten Nachfolger poserrockmäßig punkten konnten?

Falls ja, dann liegt mit „Streets Of Rock'n'Roll“ nun der offizielle Nachfolger via Frontiers Records [die mittlerweile fast die komplette ehemalige Hair Metal-/Poserrock-Gilde unter Vertrag haben dürften] vor, der nach wie vor qualitativ gutklassigen, hochmelodischen und natürlich komplett kommerziellen Hardrock zu bieten hat und selbst anno 2010 tatsächlich noch fast genauso klingt, wie vor mehr als 20 Jahren, als besagter Sound noch wesentlich angesagter war.
Mr. KEEL hat, im Gegensatz zu seinem Haupthaar, seine kraftvolle Rockstimme jedenfalls nicht eingebüßt, den Originalgitarristen Bryan Jay und Marc Ferrari perlen die Melodien und Soli ebenfalls nur so aus den Klampfen, dass man den Titeltrack bereits nach wenigen Takten mitsingen könnte/möchte. „Hit The Ground Running“ bietet ordentlich pumpenden Rock mit prächtigem Refrain, wird von dem zackigen, klischeetriefend betitelten „Come Hell Or High Water“ allerdings mit links an die Wand gerockt.
Mit „Push & Pull“ wird es bereits versöhnlicher und „Does Anybody Believe“ ist dann auch schon die lang ersehnte bzw. vielmehr befürchtete Ballade, die sich derart zuckrig in die Gehörgänge schnulzt, dass POISONs Bret Michaels vor lauter Neid ganz blass ums sonnenbankgegerbte Näschen werden dürfte - klassisches Cockrock-Gitarrensolo inbegriffen.
Aber schon „No More Lonely Nights“ und auch das folgende „The Devil May Care“ rocken wieder in bester SAXON-Manier nach vorne. Beim etwas zu penetrant AOR-lastigen „Lookin’ For A Good Time“ dagegen ist der Name zwar Programm, allerdings wäre hier etwas weniger Harmonieseligkeit auch kein Fehler gewesen.
„Gimme That“ oder die schwülstige All American Soldier-Hymne „Hold Steady“ hat den eingängigen Hardrock-Groove der 80er mit Löffeln gefressen, „Live“ erinnert dann wiederum etwas an eine Mixtur aus FOREIGNER und WHITE LION, was aber ja in Sachen AOR bzw. Melodic Rock keine allzu üble Gesellschaft ist.
„Brothers In Blood“ kriegt wieder etwas mehr Hardrock injiziert und beschließt dieses Comeback durchaus würdig.

Auch wenn „Streets Of Rock'n'Roll“ erwartungsgemäß insgesamt vor Klischee und Testosteron nur so strotzt, bekommt man hiermit komplett trendfreie Ami-Hardrock-Klänge dargeboten, die [zumindest beim nicht mehr ganz jugendlichen Hörer] sicherlich für Reminiszenzen an längst vergangene, vermeintlich bessere Zeiten gut sein dürften.

Trackliste:
01. Streets Of Rock & Roll
02. Hit The Ground Running
03. Come Hell Or High Water
04. Push & Pull
05. Does Anybody Believe
06. No More Lonely Nights
07. The Devil May Care [But I Don’t]
08. Lookin’ For A Good Time
09. Gimme That
10. Hold Steady
11. Live
12. Brothers In Blood
Spielzeit: 00:55:21

Line-Up:
Ron Keel - Vocals
Marc Ferrari - Guitars
Brian Jay - Guitars
Geno Arce - Bass
Dwayn Miller - Drums
Dirk Konz [dkay]
18.05.2010 | 23:09
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