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Cover von Keen Of The Crow -- Hyborea
Band: Keen Of The Crow Homepage Keen Of The Crow bei Facebook Metalnews nach 'Keen Of The Crow' durchsuchenKeen Of The Crow
Album:Hyborea
Genre:Death Metal, Doom Metal
Label:Grau
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:16.03.07
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"Überzeugende Doom/Death-Perle!"

Nachdem ein Teil der beteiligten Musiker bereits einige Erfahrung bei MORGION sammeln konnte, ehe diese Truppe sich auflöste, steht nun quasi der musikalische Nachfolger zu dieser bereits guten Doom-Band an: KEEN OF THE CROW. Und im Zeichen des Doom/Death soll es auch hier weitergehen, wobei man es der Band kein bisschen anmerkt, dass es sich hier ‚lediglich’ um ihr Debüt handelt, da „Hyborea“ durch und durch ausgereift klingt und etliche Pluspunkte einheimsen kann.

Von Anfang an beweisen die US-Amerikaner nämlich, dass sie genau wissen, was sie wollen. Treibende Riffs mit verdammt intensiven und guten Growls von Dan Ochoa, dann wiederum düster-beschwörende Passagen und klare Gesangseinlagen, die kurze Verschnaufpausen ermöglichen, bevor dann düstere und schleppende Doom-Riffs einem Lavastrom gleich alles plattwalzen und die Vielseitigkeit von KEEN OF THE CROW eindrucksvoll belegen. Während „Hyborea“ überraschend flott beginnt und ganz schön das Gaspedal durchgetreten wird – für eine Doom-Band, wohlgemerkt; Blast Beats wird hier niemand finden –, überwiegen vor allem ab der Mitte der CD immer mehr die drückend langsamen Songs, die aufgrund des perfekten und druckvollen Sounds ausgezeichnet zur Geltung kommen. Schwache Songs gibt es sowieso nicht; im Gegenteil, Abwechslung und viel Feingefühl für gutes Songwriting und prägnante Melodien sind hier an der Tagesordnung, sodass sowohl Wut als auch Melancholie gleichberechtigt nebeneinander existieren können und sollen. Exemplarisch seien der tolle Opener „Where Dead Kings Lie“, das an PRIMORDIAL erinnernde, unglaublich intensive „Burning Away…“ oder auch „Seeking Fury, Becoming Wrath“ und „Stygian Black Lotus“ erwähnt. Gerade diese Songs veranschaulichen gut die musikalische Nähe zu älteren MY DYING BRIDE, frühen KATATONIA, alten ANATHEMA, SWALLOW THE SUN, NEUROSIS und eben vor allem PRIMORDIAL, die durchaus ähnlich zwischen ruhigeren, akustischen Parts und treibenden Wutausbrüchen hin und her pendeln. Um Missverständnissen aber gleich vorzubeugen, muss betont werden, dass es sich bei KEEN OF THE CROW zu keinem Zeitpunkt um eine bloße Kopie handelt, denn dafür ist die Band schlichtweg viel zu eigenständig und begabt.

Hier gibt es nicht noch mehr Worte zu verlieren: KEEN OF THE CROW haben ein tolles Debüt abgeliefert, das nur wenig Raum für Verbesserungsvorschläge lässt. Ein überaus kompetenter und vielseitiger Sänger, gute Riffs und vor allen Dingen durch die Bank überzeugende Songs zeichnen „Hyborea“ aus und bescheren den Doomstern hoffentlich den verdienten Erfolg. Den können sie momentan auch brauchen, da angeblich beide Gitarristen inzwischen ausgestiegen seien sollen, sodass die Band zur Zeit auf Eis liegt, aber durchaus noch besteht. Alle Fans der oben genannten Bands sollten diese Scheibe auf jeden Fall antesten!

Trackliste:
01. Prologue
02. Where Dead Kings Lie
03. Hyborea
04. Left For The Wolves
05. The Eye Of The Serpent
06. To Reach Emptiness
07. Burning Away...
08. Valeria
09. Seeking Fury, Becoming Wrath
10. Stygian Black Lotus
11. Epilogue
Spielzeit: 00:56:12

Line-Up:
Dan Ochoa – Lead Vocals
Justin Christian – Bass
Rhett Davis – Drums
Seth Arthur – Electric & Acoustic Guitars
Ron Slater – Guitars
Alexander Eitner [soulsatzero]
08.10.2007 | 20:58
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