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Band: Keep Of Kalessin Homepage Keep Of Kalessin bei Facebook Metalnews nach 'Keep Of Kalessin' durchsuchenKeep Of Kalessin
Album:Reptilian
Genre:Black/Death Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:14.05.10
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"Ein Feuerball am Horizont"

Für ziemlich lange Zeit gelang es KEEP OF KALESSIN nie so recht, mich vollends von ihrer Arbeit überzeugen zu können. Das lag weniger daran, dass die Mannen um das einzig verbliebene Gründungsmitglied Obsidian Claw nicht wussten, was es brauchte, um ordentliche Kompositionen hervorzubringen, sondern viel mehr lag das Problem darin, die allseits vorgegebene Form mit unverwechselbarem Inhalt zu füllen. Es bedurfte eine frustierte Trennung sowie zwei weitere Alben, um die Basis für diese vorliegende Scheiblette zu schaffen, welche das beste Material seit dem Debüt beinhalten dürfte, wenn man auch diese beiden Welten rein von der Musik her nun überhaupt nicht miteinander vergleichen kann. Vom Black Metal der zweiten Welle hat man sich nämlich verabschiedet.

Während in den Neunzigern mit ordentlichem Rauschegewand vorgetragen wurde, geht man mittlerweile zunächst matte sowie druckvoll erscheinende Wege - spätere DIMMU BORGIR und so ziemlich jeder andere professionell arbeitende Verein im Symphonic Extreme Metal kommt da in den Sinn. Während jene Fraktion jedoch mir mit überbordendem Keyboard-Kitsch jedes Mal ein Wiedersehen mit meinem Mittagessen bescheren will, wissen KEEP OF KALESSIN, was mir gefällt: Zurückhaltung im synthetischen Ausschmücken ihrer Lieder. Gut, der ein oder andere Mitgröhl-Refrain [siehe das absolut abscheuliche "The Dragontower"] hat sich wohl nicht vermeiden lassen, aber richtet das insofern wenig Schaden an, als dass "Reptilian" sowieso die meiste Zeit mit dem Auskunden episch progressiver Klanglandschaften zubringt. Von Anfang an durchqueren Stücke wie "The Awakening" oder "Leaving The Mortal Flesh" die aberwitzigsten Wechsel sowie Saitenmalträtierungen, ohne jedoch nicht auf ein gewisses Maß an Eingängigkeit zu achten - sobald man ein gesundes Maß an Aufwärmübungen mit dem neuen Material absolviert hat, verfliegt die anfängliche Sperrigkeit recht rasch.

Kein Zweifel: KEEP OF KALESSIN haben hiermit den Zenit ihres Schaffens erreicht. Besonders evident dürfte dies beim über 14-minütigen "Reptilian Majesty" sein: Das Stück zeigt auf, wie Abwechslungsreichtum und Einzigartigkeit bestmöglich miteinander harmonieren können; dass hier stellenweise NILE als Inspiration durchsickern, stört kaum. Ebensowenig kratzt es mich, wie sehr die Norweger nun versuchen [siehe u.a. Teilnahme am Melodi Grand Prix], ins Rampenlicht der Öffentlichkeit vorzudringen, denn spätestens seit "Armada" mit dem darauf befindlichen Dolby-Surround-Black-Metal sind jegliche Diskussionen über die stete Kommerzialisierung ihrer Ästhetik und Musik obsolet geworden. Stattdessen wäre es angebracht, sie für das gut zu heißen, was sie können: Hochqualitative Unterhaltung bieten.

Trackliste:
01 - Dragon Iconography
02 - The Awakening
03 - Judgement
04 - The Dragontower
05 - Leaving The Mortal Flesh
06 - Dark As Moonless Night
07 - The Divine Land
08 - Reptilian Majesty
Spielzeit: 00:56:57

Line-Up:
Thebon - Gesang
Obsidian Claw - Gitarre, Keyboard, Hintergrundgesang
Wizziac - Bass, Hintergrundgesang
Vyl - Gitarre, Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
07.05.2010 | 15:31
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