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Album:Faster
Genre:Blues / Bluesrock, Classic Rock
Label:earMusic
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:20.05.11
CD kaufen:'Ken Hensley & Live Fire - Faster' bei amazon.de kaufen
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"Mehr als solide"

In den 70er-Jahren war Ken Hensley einer der ganz großen Rockstars. Als Keyboarder und Hauptkomponist von URIAH HEEP zeichnete er für den Großteil der Hits verantwortlich, welche die Band in den Rock-Olymp hievten. So stammt beispielsweise mit „Lady In Black“ auch der Bandklassiker schlechthin aus Hensley's Feder. Nach zehn überaus erfolgreichen Jahren verließ er die Band 1980 und auch wenn er sowohl solo als auch erneut in einem Bandgefüge [bei BLACKFOOT] noch einige Alben einspielte, konnte er doch aus kommerziellen Gesichtspunkten nie mehr dort anknüpfen, wo er damals mit URIAH HEEP aufgehört hatte.

Im Umkehrschluss entledigte sich Hensley durch seinen damaligen Ausstieg aber auch dem immensen Druck der seinerzeit sicherlich auf ihm als Hauptsongschreiber lastete, da er unter eigenem Namen weder seitens des Labels, noch der Fans irgendwelche übermäßigen Erwartungen zu erfüllen hatte. Natürlich liegt das alles schon gute 30 Jahre zurück, trotzdem scheint es fast so, als könnte man Hensley und seiner norwegischen Backing Band LIVE FIRE auf derem neuen Album „Faster“ diese Erleichterung immer noch anmerken. Alleine die fantastischen Gitarrensoli im großartigen Opener „Set Me Free [From Yesterday]“ versprühen einen dermaßen befreiten und unbeschwerten Spirit, dass es eine wahre Freude ist. Überhaupt ist den Herren hiermit ein herrlicher Midtempo-Stampfer gelungen, der in puncto Atmosphäre an den BON JOVI-Übersong „Wanted Dead Or Alive“ erinnert und auch gleich das Highlight des Albums darstellt. Nun war nicht unbedingt zu erwarten, dass man dieses hohe Niveau auf der kompletten Albumlänge halten kann, mit dem flotten „The Curse“, dem relaxten „Slippin' Away [The Lovers Curse]“ und dem URIAH HEEP-typischen „Beyond The Starz“ gibt es aber sehr wohl noch ein paar weitere Stücke, die es anzutesten lohnt. Demgegenüber stehen mit dem Titelsong und dem etwas belanglosen „Somewhere [In Paradise]“ zwei Titel, auf die man gut und gerne hätte verzichten können, sowie eine weitere handvoll ordentlicher, wenngleich nicht überragender Lieder, die den gutes Gesamteindruck zwar ein wenig schmälern, wiederum aber auch nicht wirklich weh tun.

Nicht wenige Bands und Solokünstler, die bereits vor Urzeiten aktiv waren, schaffen es heutzutage leider nicht mehr, Alben abzuliefern, die irgendeine Relevanz besitzen, sei es, weil sie sich dem Zeitgeist komplett verweigern oder eben völlig anbiedern. KEN HENSLEY & LIVE FIRE gelingt es mit „Faster“ zumindest zeitweilig, diesem Missstand entgegenzuwirken. Hensley und seine Mitmusiker geben sich nicht damit zufrieden, hier den x-ten Abklatsch seiner Großtaten abzuliefern, er scheint immer noch hungrig zu sein und allen beweisen zu wollen, dass er es immer noch drauf hat. Und auch wenn letztendlich nicht alle neuen Songs als pures Gold durchgehen, ist das Album insgesamt mehr als solide.

Trackliste:
01. Set Me Free [From Yesterday]
02. The Curse
03. I Cry Alone
04. Katrine
05. Faster
06. Slippin' Away [The Lovers Curse]
07. The End Of Never
08. Beyond The Starz
09. [At] The Last Minute
10. Somewhere [In Paradise]
11. Fill Your Head [With Rock]
Spielzeit: 00:53:03

Line-Up:
Ken Hensley - Hammond Organ, Keyboards, Vocals, Guitars
Eirikur Hauksson - Vocals
T.A. Fossheim - Drums
Sid Ringsby - Bass
Ken Ingwersen - Guitars
Timo Beisel [kaamos]
16.05.2011 | 23:52
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