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Album:Starless
Genre:Black/Thrash Metal, Dark Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:29.01.16
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"Gewinnbringend reduziert"

Musikalische Experimente sind immer so eine Sache. Und ich muss zugeben, dass ich den Hype, der im Vorfeld um die neue KETZER-Scheibe „Starless“ gemacht wurde, nach dem ersten Hördurchlauf etwas eigenartig fand. Ziemlich einfache Rock-Riffs, über die eine Black Metal-Stimme fauchtkreischt, treffen auf eine furztrockene Produktion. So what?

Nach einigen Durchläufen dann das Wunder: Die Magie der Scheibe erschließt sich einem plötzlich tatsächlich und man kommt zu folgendem Schluss: Die Black Thrasher aus Bergisch Gladbach haben mit ihrem aktuellen Album einige Rollen rückwärts gemacht und sind dabei auf wundersame Weise erwachsen geworden. Sinistrer Dark Rock, dessen Eingängigkeit daraus resultiert, dass die Songs in Jam Sessions entstanden sind und auf meist simplen Riffs basieren, die mit melancholischen, aber treffsicheren Licks garniert werden und sofort im Ohr hängen bleiben. Die Raserei, die man auf den Vorgängerwerken noch antraf, bleibt ebenso auf der Strecke wie übermäßig verzerrte Gitarrensounds oder Halleffekte. Einzig Gerrit „Infernal Destroyer“ Schwarz' Vocals röhren so erbarmungslos wie eh und je durch die Boxen und sorgen dafür, dass der Begriff „Easy Listening“ definitiv nicht in Verbindung mit „Starless“ gebracht wird. Und das ist das wirklich Faszinierende an der Scheibe. Obwohl eine Nummer wie „Godface“ im Grunde das Potenzial eines Tanztempel-Hits besitzt; obwohl „Starless“, „Count To Ten“ oder „Earthborn“ direkt ins Ohr gehen, gibt es permanent diese unterschwellig spürbare, düstere Spannung, die den Hörer dazu zwingt, sich auf „Starless“ und die Details, die unter seiner Oberfläche schlummern, einzulassen.

Man könnte es sich einfach machen und KETZER im Jahr 2016 als etwas rockigere Variante von TRIBULATION bezeichnen. Doch damit würde man dem Charakter der Band nicht gerecht, auch wenn der Schritt von „Endzeit Metropolis“ zu „Starless“ ähnlich radikal ist wie der von „The Formulas Of Death“ zu „The Children Of The Night“. Nennen wir das Kind beim Namen: Die Scheibe rockt einem den Arsch ab – und zwar mit einem verdammt bösen Grinsen.

Trackliste:
01. Starless
02. When Milk Runs Dry
03. Godface
04. Count To Ten
05. The Hunger
06. White Eyes
07. Shaman's Dance
08. Silence And Sound
09. Earthborn
10. Limbo
Spielzeit: 00:46:01

Line-Up:
Infernal Destroyer - Vocals
Executor - Guitar
Sinner - Guitar
Necroculto - Bass
Desecratör – Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
24.01.2016 | 22:19
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