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Cover von Killing Joke -- Pylon
Band: Killing Joke Homepage  Metalnews nach 'Killing Joke' durchsuchenKilling Joke
Album:Pylon
Genre:Industrial, Rock
Label:Spinefarm Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:23.10.15
CD kaufen:'Killing Joke - Pylon' bei amazon.de kaufen
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"Gewalt durch Wiederholung"

Dass KILLING JOKE seit der Reunion im Original-Line-Up 2007, die mehr oder weniger auf der Beerdigung ihres damaligen Bassisten Paul Raven [MINISTRY, PRONG] beschlossen wurde, immer noch in dieser Form unterwegs sind und in aller Regelmäßigkeit Alben veröffentlichen, ist schon ein kleines Wunder. „Pylon“ bildet nun den Abschluss eines Triptychons, das 2010 mit „Absolute Dissent“ begann und in dem wunderbaren „MMXII“ [2012] seine Fortsetzung fand.

Bei KILLING JOKE ist auch nach 37 Jahren Bandgeschichte noch keine Routine eingekehrt. Man kann als Hörer immer noch unmöglich wissen, was einen auf einem neuen KILLING JOKE-Album erwartet – und so ist es in diesem Kontext sogar eine Überraschung, dass „Pylon“ tatsächlich wie eine Mischung aus den letzten beiden Alben tönt. Musikalisch kehren die Briten zur schroffen Industrial-Kante von „Absolute Dissent“ zurück, haben das Ganze aber in eine Produktion verpackt, die an das saubere „MMXII“ erinnert. Das Ergebnis ist ein hypnotisches und fesselndes Werk, das vor allem durch intelligente Repetivität in seinen Bann zieht. KILLING JOKE lassen sich in dem trägen, aber nie drögen Eröffnungstriple „Autonomous Zone“, „Dawn Of The Hive“ und „New Cold War“ bewusst sehr viel Zeit, damit sich die Wiederholungen auch ganz bestimmt in die Hirnhaut des Hörers einbrennen. Erst nach diesen knapp 23 Minuten wird „Pylon“ etwas experimenteller, stellenweise zugänglicher, aber deswegen noch längst nicht leicht verdaulich. „Euphoria“ ist der poppig-wavige Hit der Scheibe, der trotz des fehlenden „In“ im Titel wunderbar in eine Reihe mit „In Excelsis“ und „In Cythera“ der Vorgängeralben passt. Ein Ohrwurm par excellence. „New Jerusalem“ betont die dubbige Seite der Band gekonnt, während sich mit dem zackigen „Delete“ [für so ein Riff würden sich RAMMSTEIN inzwischen alle Eier abschneiden!] und dem vorab veröffentlichtem Brecher „I Am The Virus“ [was für ein treibendes Monster von einem Song!] im hinteren Drittel der Scheibe noch richtig harte Klamotten versteckt haben. Der wunderbare Rausschmeißer „Into The Unknown“ bringt „Pylon“ durch die Verarbeitung aller besonderen Trademarks der Scheibe [große Melodien, sägende Industrial-Parts und fast metallische Härte] auf den Punkt.

Auch mit ihrem inzwischen fünfzehnten Studioalbum bleiben KILLING JOKE eine der besten, relevantesten, intelligentesten und mutigsten Bands der Szene. Hoffentlich bleibt uns das Quartett in dieser Form noch sehr, sehr lange erhalten.

Trackliste:
01. Autonomous Zone
02. Dawn Of The Hive
03. New Cold War
04. Euphoria
05. New Jerusalem
06. War On Freedom
07. Big Buzz
08. Delete
09. I Am The Virus
10. Into The Unknown
Spielzeit: 00:57:02

Line-Up:
Jaz Coleman – Vocals
Geordie Walker – Guitar
Martin „Youth“ Glover – Bass
Paul Ferguson – Drums
Michael Siegl [nnnon]
18.10.2015 | 17:17
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