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Album:Nothing Less Nothing More
Genre:Death Metal, Metalcore, NWOAHM
Label:Swell Creek
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:15.02.08
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"Metalcore für Cineasten"

Habt ihr euch auch schon immer gefragt, was Peter Jackson so treibt wenn er nicht gerade damit beschäftigt ist, Filme über Ringe oder Riesenaffen zu drehen? Der malträtiert die Drums bei einer Band aus North Carolina! Ok, Spass beiseite, die Namensähnlichkeit dürfte wohl glatter Zufall sein, aber immerhin haben KILLWHITNEYDEAD einiges mit Filmen zu tun [dazu später mehr] und wer als Metalband Shirts verkauft, die ganz frei nach dem Logo des WU-TANG CLANS gestaltet sind, darf sich über den ein oder anderen schlechten Scherz nicht wundern…

KILLWHITNEYDEAD zocken, um vorerst mal die Stil- Frage zu klären, eigentlich eine einwandfreie Metalcore-Variante: Denn auch wenn Fronter Matthew Rudzinski sich mit seinem heißeren aber in keinster Weise abwechslungsreichen Organ nicht gerade mit Ruhm bekleckert, weiß der Rest der Band auf jeden Fall zu überzeugen. Die Riffs bewegen sich irgendwo zwischen Metalcore, Death-Metal und NWOAHM und auch der bereits erwähnte Herr Jackson weiß mit seinem Drumming zu gefallen. So weit so gut. Das exotische an dieser Band ist jedoch, dass jedes [!] einzelne Lied auf „Nothing Less, Nothing More“ von Filmsamples durchzogen ist. So gut wie immer am Anfang, meist dann später in den Song reingemischt oder, was viel zu oft der Fall ist, einfach reingeschnitten. Das kommt beim ersten Lied „Words Don’t Last Forever Your Wounds Will“ noch ganz cool, geht einem nach längerer Spieldauer aber eindeutig auf den Sack. Da drängt sich irgendwann die Frage auf, ob da gewisse Songteile überhaupt nur durch ein weiteres Film-Sample zusammengehalten werden. Nichts gegen ein paar atmosphärische Einsprengsel [„500 Dead People“ von HATESPHERE sei hier als positives Beispiel angeführt] aber Filmzitate der Marke „You know the guy who gets all the women? I’m like him…. on crack!“ mögen zwar anfangs ganz witzig sein, letztendlich wird man aber davon immer wieder „aus dem Song gerissen“.

Trotzdem gibt es auf der Scheibe doch das ein oder andere Highlight zu vermelden, sei es der besagte Opener, das atmosphärische Instrumental „Maybe Death Is A Gift“ [mit durchgehend passenden Film-Schnipseln] oder das IRON MAIDEN-lastige „Stop Crying Just Start Dying“[Galoppier-Rhythmus und ein Refrain, der glatt von Dickinson stammen könnte, inklusive]. Letzter Song hinterlässt sogar so einen guten Eindruck, dass ich glatt gewillt bin, über den mäßig kreativen Bonustrack „Funny Enough It Sounds Just Like Tainted Love“ hinwegzusehen. Sorry Leute, aber das Teil wurde von MARILYN MANSON doch bereits genug geschändet…

Schön, dass es noch Bands in diesem Genre gibt, die sich noch an Experimente wagen. Der „Stopfen wir einfach mal jeden Song mit Film-Samples voll“-Versuch darf aber als nur bedingt gelungen angesehen werden. Trotzdem sollte man KILLWHITNEYDEAD mal eine Chance geben und sei es auch nur von Cineasten die ein lustiges Filme-Quiz veranstalten wollen. Außer einen von „Sin City“, habe ich nämlich keinen der vielen Sprüche erkannt…

Trackliste:
01. Words Don't Last Forever Your Wounds Will
02. Just When You Thought I Was Listening
03. Time to Teach Her a Lesson Called "Replaceable"
04. Put a Sock in It
05. Skip the Break Up Get to the Make Up
06. [Here's an Idea] How About More of Me & Less of You
07. White Trash But Worth Every Cent
08. Losing Weight & Looking Great
09. Maybe Death Is a Gift
10. If Only My Eyes Were Loaded
11. You Getting Boom Boom with the Bridesmaids?
12. Stop Crying Just Start Dying
13. Funny Enough It Sounds Just Like Tainted Love
Spielzeit: 00:37:43

Line-Up:
Matthew Rudzinski - Vocals / Samples
David Shoaf - Guitar / Keyboards
Charles Matheny - Guitar
Josh Coe - Bass
Peter Jackson - Drums
Amadeus Mader [Ammosarier]
18.02.2008 | 17:33
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