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"Zurück in der Königsklasse"
Cover von King Chrome -- Whatever It Takes
Band: King Chrome Homepage King Chrome bei Facebook Metalnews nach 'King Chrome' durchsuchenKing Chrome
Album:Whatever It Takes
Genre:Rock'n'Roll, Southern Rock, Thrash Metal
Label:Eigenproduktion
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:25.03.11
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"Rotzenfett!"

Zweifellos sehr interessant, was das seit 2006 aktive Quartett KING CHROME hier zu präsentieren hat. Die Stuttgarter überzeugen auf ihrem eigenproduzierten Debüt „Whatever It Takes” mit einem originellen Stilmix, der rifflastigen Metal mit Southern Rock, sauharten Thrash-Passagen und assiger Hardcore-Attitüde zu einer explosiven Mischung vermengt.

Zwischendurch denkt man bei den Stücken also zwangsläufig an DOWN, CORROSION OF CONFORMITY oder BLACK LABEL SOCIETY, was zu großen Teilen auch an dem Whiskey-getränkten Organ von Sänger Jakk liegt, der dem Ganzen einen deutlichen Südstaaten-Anstrich gibt, aber KING CHROME gehen härtetechnisch bei Songs wie dem schnellen Titeltrack viel, viel weiter als oben genannte Bands. Einige Riffs vom Opener „Wreckin' Crew” könnten fast von PRONGs verschollenem Rotzrock-Album stammen, während das hittige „Blood On Concrete” PANTERA mit THE NEW BLACK verbindet. Sowieso sind es die gefühlt abertausenden Killerriffs, die „Whatever It Takes” so geil und kurzweilig machen – die Luftgitarre bleibt da garantiert nicht lange im Schrank! Aber auch im Refrain-Department haben KING CHROME meistens ein sehr gutes Händchen, was den Wiedererkennungswert der Scheibe natürlich enorm steigert. Obwohl die Songs gerade rhythmisch oftmals nicht wirklich einfach gestrickt sind, gehen die Teile also sauschnell ins Ohr und bleiben da auch ganz schön lange. Das gilt natürlich auch für die etwas ruhigeren Stücke „Pay The Price” [mit lecker KYUSS-Gedächtnismomenten bei den unver-, bzw. angezerrten Gitarren-Parts] und „Song For A Dead Man”. Letzterer Track steht ziemlich eindeutig in der Tradition von „Planet Caravan” [BLACK SABBATH] bzw. „Jail” [DOWN], aber das Teil ist trotzdem eigenständig genug für eine Daseinsberechtigung.

Leichte Abzüge in der B-Note gibt es für die zwar ordentliche, aber nicht herausragende Produktion, die den Tracks manchmal ein wenig Bumms kostet, aber ohne guten Deal ist das Budget natürlich beschränkt. Insgesamt überzeugender, fetter und dreckiger als jede noch so formschöne Schüssel voll Rotz!

Trackliste:
01. Wreckin' Crew
02. Blood On Concrete
03. Point Blank
04. Where I Don't Belong
05. FTW
06. Pay The Price
07. Whatever It Takes
08. Song For A Dead Man
Spielzeit: 00:32:23

Line-Up:
2013:
Jakk Daviz – Vocals, Guitar
Marko Sirac – Guitar
Pika Dias – Bass
Fry – Drums
Michael Siegl [nnnon]
29.04.2013 | 15:26
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