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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von King Diamond -- Give Me Your Soul...Please
Band: King Diamond Homepage King Diamond bei Facebook Metalnews nach 'King Diamond' durchsuchenKing Diamond
Album:Give Me Your Soul...Please
Genre:Heavy Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:06.08.07
CD kaufen:'King Diamond - Give Me Your Soul...Please' bei amazon.de kaufen
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"Der Vincent Price des Metal will eure Seele!"

King Diamond hat schon immer die Meinungen der Metalszene drastisch gespalten, selbst in seiner Mercyful Fate Phase. Speziell seine hoch gesungenen Passagen sorgten bei den Hörern entweder für grausig hoch gestellte Nackenhaare oder für wohlige Gänsehaut. Der Meister des Horrormetal kehrt auf seinem aktuellen Album „Give Me Your Soul… Please“ teils zu den Wurzeln der Vergangenheit zurück.

Die vorangegangene Scheibe „The Puppet Master“ liess selbst das musikalisch wohl beste Kind Diamond Album „Conspiracy“ knapp hinter sich zurück und überraschte viele King-Fans mit einem Konzept, wie man es seit Them nicht mehr zu sehen und hören bekam. Dementsprechend war die Erwartungshaltung der Fangemeinde nun zurückhaltend. Denn bislang folgte auf jedes hervorragende Album eine nur mäßig gute Veröffentlichung. Doch der Däne versucht seine Fans nicht zu enttäuschen. Bereits mit dem Opener „Never Ending Hill“ packt der King den Zuhörer mit seinen treibendem Arrangement und einigen wenigen ruhigen Passagen in knapp viereinhalb Minuten an den Kragen und lässt dann nicht mehr los bis zum Ende der Scheibe. „Is anybody here?“ und „The girl in the bloody dress“ zeigen sich von der eher groovigeren Sorte und erinnern ein wenig an die erfolgreiche Zeit des „Them!“ Albums. Der Wechselgesang des düsteren Erzählers King mit der hohen Tonlage kommt in einigen der 13 Stücke hervorragend rüber. Stellenweise unterstreicht Background-Sängerin Livia die Atmosphäre mit ihrer weichen Stimme perfekt.

Wie üblich wurden die meisten Stücke vom King selbst geschrieben, Andy La Rocque war jedoch an der Hälfte der Songs maßgeblich beteiligt und das hört man auch. Die fetten typischen Gitarrenriffs und vor allem die wunderbar lang gezogenen Soli erkennt man beim ersten Hören, sie werden aber auch nach dem zwanzigsten Durchlauf nicht langweilig. Der Titelsong ist als vorläufiger Höhepunkt des Albums ein akustischer Genuss für Fans von KD. „The Floating Head“ jedoch ist im direkten Anschluss die wohl größte Überraschung des Albums. Denn ungewohnt flott treiben Andy La Rocque und Mike Wead die Band nach vorne, da kommt die Rhythmusfraktion kaum noch mit. Ohnehin ist das Mischungsverhältnis zwischen Bass und Schlagzeug gelegentlich etwas enttäuschend geraten. Hal Patino gibt sich alle Mühe, den monoton treibenden Drums mehr Vitalität mit seinem Bass zu verleihen, doch schien uns der ohnehin in der King-Ära gelegte Schwerpunkt auf Gitarrensounds in diesem Album etwas zu gross geraten zu sein. Streckenweise dürften die Songs sich live komplett anders anhören, was wir aufgrund der Erkrankung des Sängers aber leider in diesem Jahr noch nicht überprüfen konnten.

Insgesamt ist „Give Me Your Soul… Please“ wahrlich kein schlechtes King Diamond Album geworden. Schlechte Scheiben hat er bisher eh nicht veröffentlicht. Nein, „Give Me Your Soul… Please“ kann die vorangegangene Scheibe The Puppet Master allerdings nicht übertreffen. KD-Fans können dennoch unbesorgt zugreifen, sie erhalten, wonach sie dürsten, wenngleich die absoluten Höhepunkte, welche die besten Machwerke der Band ausgezeichnet haben, fehlen. Wer sich mit dem dänischen Horrormusiker noch nicht auseinandergesetzt hat, sollte vielleicht mit einem der stärkeren Alben beginnen.

Trackliste:
01. The Dead
02. Never Ending Hill
03. Is anybody here?
04. Black of night
05. Mirror Mirror
06. The Cellar
07. Pictures in Red
08. Give me your Soul
09. The floating head
10. Cold as Ice
11. Shapes of black
12. The girl in the bloody dress
13. Moving on
Spielzeit: 00:54:04

Line-Up:
King Diamond - Gesang
Andy La Rocque - Gitarre
Mike Wead – Gitarre
Hal Patino - Bass
Matt Thompson – Schlagzeug
Markus Grunow [Archon]
10.12.2008 | 19:40
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