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Album:Fi'mbulvintr
Genre:Folk Metal, Melodic Death Metal, Viking Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:13.08.10
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"Für alle Hörnerträger"

Bereits der Bandname, KING OF ASGARD, lässt in etwa die musikalische Ausrichtung dieses Trios aus Mjölby vermuten, das sich überwiegend aus ex-MITHOTYN-Recken rekrutiert, seit 2008 im schwedischen Untergrund agiert und jüngst einen Deal mit Metal Blade erbeuten konnte.

Wenn eine Band sich nach dem nordischen Göttervater Odin bzw. ihr Debüt nach einem grimmig kalten Winter [der dann Ragnarök, die Götterdämmerung, einleiten soll] benennt, dann sind diverse Wikinger-Klischees unvermeidbar und werden auch prompt bedient: das mystische Artwork zeigt somit pflichtschuldig den heulenden [Fenris-?]Wolf im winterlich verschneiten Wald, zusammen mit zwei Raben [Hugin und Munin, Odins weise Berater?] und zwar im naturalistischen, durchaus ästhetisch ansprechenden Comic-Style.
Musikalisch bekommt man melodischen, teils betont folkigen Viking/Death Metal geboten, der irgendwo in der Schnittmenge aus UNLEASHED, AMON AMARTH und vielleicht HEIDEVOLK liegen könnte.
Die Mischung stimmt allerdings, denn auch wenn hier so manche hymnische Harmonie [„Day Of Sorrow“] an die mittlerweile dick im Geschäft befindliche Drachenbootbesatzung um Kapitän Hegg oder auch Hedlunds entfesselte Horde [„Wrath Of The Gods“] erinnert, so schaffen es KING OF ASGARD dennoch zumeist, mit ihrer Kombination aus schmissig-urwüchsigem Death Metal [„Vämods Tale“], mitreißenden Folk- und Schunkelmelodien [wie bei „Never Will You Know Of Flesh Again“ oder den Wikingerchören in „The Last Journey“], galoppierenden Rhythmusgitarren, knurrigem Barbarengesang [„Einhärjar“] und nicht zu knapp Viking-Elementen ein schmackhaftes Gebräu zu kreieren, dass eigentlich jedem Trinkhorn- und Bogenstulpenträger munden sollte.
Auf „Fi'mbulvintr“ läßt somit 13mal [inklusive Intro/Outro] die kraftvoll geschwungene Axt [bzw. der „Strike Of The Hammer“] diverse Schilde zersplittern, textlich wird die Edda und jedes erdenkliche Nordmannklischee geplündert, aber letzlich erwartet man nicht viel anderes und solange Mitgröl-Hymnen wie „Brethren Of The North“ oder heidenmetallische Stampfer wie „Lingering A Sacred Ground“ dabei 'rausspringen...

Der passende Sound zum gemeinschaftlichen Brandschatzen wurde mit Produzent Andy La Rocque im „Sonic Train Studio“ zusammengeschmiedet, so dass der hierfür verwandte Stahl nicht gleich stumpf zu werden droht.
Also flugs Wams und Kettenhemd übergeworfen, Hörnerhelm aufgesetzt, Schwert, Met und Trockenfisch geschnappt und auf zum Gestade, das Drachenschiff legt nämlich gleich ab, Richtung Ruhm...

Trackliste:
01. Intro
02. Einhärjar
03. Vämods Tale
04. The Last Journey
05. Never Will You Know Of Flesh Again
06. Wrath Of The Gods
07. Snake Tongue
08. Brethren Of The North
09. Day Of Sorrow
10. Lingering A Sacred Ground
11. Heroes' Brigade
12. Strike Of The Hammer
13. Fi'mbulvintr Outro
Spielzeit: 00:52:36

Line-Up:
Karl Beckman – Guitar, Vocals
Jonas Albrektsson – Bass
Karsten Larsson – Drums
Dirk Konz [dkay]
06.08.2010 | 23:34
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