.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Kingdom Come
CD Review: Kingdom Come - Outlier

Kingdom Come
Outlier


Hard Rock
4 von 7 Punkten
"Licht und Schatten"
Mehr aus den Genres
CD Review: Bullet - Full Pull

Bullet
Full Pull


Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Hard-Rock-Knusperhäuschen"
CD Review: Fair Warning - Aura

Fair Warning
Aura


AOR, Hard Rock
5.5 von 7 Punkten
"Stark wie in alten Zeiten"
CD Review: Yakuza - Way Of The Dead

Yakuza
Way Of The Dead


Alternative, Crossover, Hard Rock, Punk, Speed Rock
5 von 7 Punkten
"What the fuck is jazzcore??? Naja, man könnte diese Schublade ohne weiteres für die chicag... [mehr]"
CD Review: Resurrection Kings - Resurrection Kings

Resurrection Kings
Resurrection Kings


Hard Rock, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Königliches Riff-Vergnügen"
CD Review: Road To Ruin - Road To Ruin

Road To Ruin
Road To Ruin


Hard Rock, Rock
4 von 7 Punkten
"Whitesnake lassen höflich grüßen"
CD Review: Almanac - Kingslayer

Almanac
Kingslayer


Heavy Metal, Power Metal, Symphonic / Epic Metal
6 von 7 Punkten
"Lang lebe der König"
CD Review: Iron Maiden - The Book Of Souls: Live Chapter

Iron Maiden
The Book Of Souls: Live Chapter


Heavy Metal, NwobHM
Keine Wertung
"Für jeden was dabei"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
Cover von Kingdom Come -- Rendered Waters
Band: Kingdom Come Homepage Kingdom Come bei Facebook Metalnews nach 'Kingdom Come' durchsuchenKingdom Come
Album:Rendered Waters
Genre:AOR, Hard Rock
Label:SPV
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:25.03.11
CD kaufen:'Kingdom Come - Rendered Waters' bei amazon.de kaufen
Share:

"Verwässerter Whisky"

Seit den 80ern aktiv sind die Rocker von KINGDOM COME vielleicht nicht der hellste Stern am einheimischen Hard Rock-Himmel, aber doch zumindest ein Name, den die Meisten schon mal gehört haben dürften. Dieser Tage kommt die Truppe mit ihrem nächsten Album „Rendered Waters“ um die Ecke.

So neu, wie man hoffen mag, ist das Ganze dann allerdings doch nicht, denn neben drei neuen Kompositionen hat die Truppe um Sänger Lenny Wolf hauptsächlich Neueinspielungen einiger ihrer vermeintlichen Klassiker auf die CD gepackt – das ist in letzter Zeit nicht unüblich und muss auch gar nichts Schlechtes sein. So bietet die Truppe auf „Rendered Waters“ gewohnt zeitlosen Hard Rock im Fahrwasser von Kapellen wie AXXIS oder PINK CREAM 69, wobei KINGDOME COME ihren altbekannten Nummern ein absolut zeitgemäßes Soundgewand geschneidert haben, weshalb auch die betagteren Songs dem neuen Material klanglich in nichts nachstehen. Es ist, wie Frontmann Wolf im Vorfeld verlauten ließ: Das Material wurde an zeitgenössische Hörgewohnheiten angeglichen und orientiert sich in seiner Umsetzung am heutigen Live-Programm der Band. Schön ist, dass „Rendered Waters“ dabei – obwohl es sich hier um eine Art Best-Of-Programm mitsamt bisher ungehörter Titel handelt – wie aus einem Guss wirkt; es wechseln sich behäbige Rocker wie „Should I“ mit hymnischen Uptempo-Songs der Marke „Break Down The Wall“ und Gefühlvollerem wie „Pushing Hard“ ab, wobei das im Falle des erstgenannten Songs durchaus recht heavy werden kann. Dazu gibt es geschmackvolle Gitarrenarbeit und dezent eingesetzte Keyboard-Klangteppiche, was nicht selten für Atmosphäre sorgen kann. Auf der Kehrseite der Medaille stehen dann der etwas weibische und somit arg gewöhnungsbedürftige Gesang des Bandchefs sowie die zwar fette aber dennoch etwas unausgeglichene Produktion samt nervtötend hohlem Snare-Sound und der Gedanke, dass die Songs auf „Rendered Waters“ ob ihrer Qualität einfach nicht so richtig zünden wollen. Zwar machen KINGDOM COME mit ihrer Musik freilich keine gravierenden Fehler, allerdings nimmt deren neues Album auch nie so viel Fahrt auf, dass es ernsthaft begeistern könnte.

Alteingesessene Fans der Truppe werden sich mit Sicherheit darüber freuen, was ihre Helden mit dem altbekannten Material gemacht haben, allerdings bleibt ein Wehrmutstropfen: „Rendered Waters“ plätschert gute 45 Minuten lang aus den Boxen, ohne großes Aufsehen zu erregen – weder positiv, noch negativ.

Trackliste:
01. Can't Deny
02. The Wind
03. Blue Trees
04. Should I
05. I've Been Trying
06. Pushing Hard
07. Seventeen
08. Is It Fair Enough
09. Living Out Of Touch
10. Don`t Remember
11. Break Down The Wall
Spielzeit: 00:46:37

Line-Up:
Lenny Wolf – Vocals
Eric Förster – Guitars
Nada Rahy – Drums
Frank Binke - Bass
Thomas Meyns [Metalviech]
13.04.2011 | 15:05
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin