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Cover von Kitty In A Casket -- Kiss & Hell
Band: Kitty In A Casket Homepage Kitty In A Casket bei Facebook Metalnews nach 'Kitty In A Casket' durchsuchenKitty In A Casket
Album:Kiss & Hell
Genre:Punkrock, Rock, Rock'n'Roll
Label:RodeoStar Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:26.02.16
CD kaufen:'Kitty In A Casket - Kiss & Hell' bei amazon.de kaufen
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"Hello Kitty"

Moment mal, KITTY IN A CASKET? Ein sonderbarer Name für eine Band, der in diesem Magazin für härtere Klänge doch irgendwie fremdartig wirkt. Aber Scherz mal beiseite, bei dieser Gruppe handelt es sich um ein paar junge Österreicher/innen, die schon mit mittlerweile drei Alben für gehörige Portion Aufmerksamkeit sorgen konnten und nun bei Rodeostar untergekommen sind. Am Rande bemerkt, vier Alben bei vier verschiedenen Plattenfirmen schafft auch nicht jede Combo.

Sei es drum. KITTY IN A CASKET machen herzerfrischenden Rockabilly-Punk. Mal mit ein bisschen Country wie bei der abschließenden Ballade „Gone“, wo man einfach mal nur zuhören und genießen kann oder mal mit einem kräftigen Schluck Melodic Death Metal inklusive männlichem Growlpart wie im Song „Bloodlust“. Letzteres ist allerdings als kleines Experiment oder vielmehr als kleiner Überraschungseffekt zu sehen. Ebenso wie das in deutscher Sprache gesungene „Feuer & Eis“. Dies hätte man meiner Meinung nach lieber lassen sollen, die Baustelle ist eine Nummer zu groß, diese Zielgruppe wird von manch anderen Bands besser bedient. Ansonsten gibt es wie gesagt eine beschwingte Mischung aus Rock’n Roll, Rockabilly und Punk, der einfach nicht weh tut. Als kleiner Anspieltipp darf „Lurking In The Dark“ gern herhalten, aufgrund der schönen Orgelbegleitung, die ich so gern mit den alten Edgar Wallace Filmen in Verbindung bringe. Kittys Stimme passt übrigens auch gepflegt zum wunderbaren Konzept dieses sympathischen Ensembles, so in etwa die Richtung schmollender Teenager mit leichtem DORO PESCH-Appeal.

KITTY IN A CASKET sind jetzt nicht die neue Offenbarung im Musikbusiness, dazu ist das Thema dann doch irgendwann zu ausgereizt. Aber als nette Feierabendunterhaltung oder kurzweiliger Sommerpartyspaß definitiv gelungen. Frei nach dem Motto, alles was eben Spaß macht, ist gut. Da kann man dann auch schon dezent über das fürchterliche Albumcover hinweg sehen. Fräulein Kitty mit Teufelshörnchen auf einer Bombe sieht zwar irgendwie niedlich aus, unterstreicht aber meine These, dass hier nicht alles so fürchterlich ernst genommen werden sollte.

Trackliste:
01. Sticks & Stones
02. Lurking In The Dark
03. Bloodlust
04. Of Cats & Demons
05. Straight To Hell
06. Nightmare
07. Feuer & Eis
08. Deep Black Underground
09. St. Tropez
10. Black Skinny Jeans
11. Yeah Yeah Yeah
12. Red Sweet Red
13. Gone
Spielzeit: 00:41:38

Line-Up:
Kitty Casket - Vocals
Tom Mooner - Bass, Upright Bass
Billy The Bat - Guitar, Vocals
Todd Flash - Guitar, Vocals
Max van Angst – Drums
Frank Wilkens [Fränky]
13.03.2016 | 13:44
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