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Cover von Kiuas -- Lustdriven
Band: Kiuas Homepage Kiuas bei Facebook Metalnews nach 'Kiuas' durchsuchenKiuas
Album:Lustdriven
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:Spinefarm Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:09.04.10
CD kaufen:'Kiuas - Lustdriven' bei amazon.de kaufen
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"Vom Lustprinzip abgewichen"

In Finnland ist es offenbar Grundvorrausetzung gesellschaftlicher Akzeptanz in einer Metal-Band zu spielen, denn obwohl jene Nation weniger Einwohner als etwa Deutschland Arbeitslose hat, ist das Aufkommen solcher Bands dort doch unwahrscheinlich hoch. KIUAS gehören ebenfalls dazu und veröffentlichen dieser Tage ihren vierten Silberling.

„Lustdriven“ heißt das gute Stück und eröffnet mit dem zurückhaltend betitelten „Kiuassault“, in dem die Truppe dank bis zum Anschlag durchgetretenem Gaspedal samt schier halsbrecherischer Leadgitarren nebst eingängiger Gesangsmelodien schon mal ordentlich das Energielevel anhebt. Während Sänger Ilja Jalkanen durch seinen Wechsel zwischen aggressiveren und temperierten Parts an eine Mischung aus R.D. Liapakis [MYSTIC PROPHECY] und Patrik Johansson [ASTRAL DOORS] erinnert, wirken KIUAS musikalisch dank der Kombination aus bratenden Gitarren samt versierter Leadgitarren-Arbeit und überaus präsenten Keyboardläufen eher wie zahmere CHILDREN OF BODOM – besonders gut nachzuhören in „Cry Little Angel“. Das im ausladenden „The Visionary“ verarbeitete Retorten-Orchester legt dabei zwar nahe, dass die Jungs es bisweilen mit den Keyboards etwas zu gut gemeint haben, da das aber eher selten vorkommt, stört derartiges nicht wirklich. Im Verlauf von „Lustdriven“ wissen KIUAS insbesondere in Sachen Riffing zu punkten, denn hier feuert die Truppe eine zeitgemäße Heavy Metal-Salve nach der anderen ab und auch Melodieläufe wie etwa in „Aftermath“ sind bestens umgesetzt. Gerade im Bezug auf Sänger Jalkanen stört dabei allerdings die häufige Folge von eher weichgespülten Refrains auf vergleichsweise aggressive Strophen – hier hätte der Mann ruhig weiterhin den „bösen Buben“ markieren dürfen. Für die Höchstwertung mutet „Lustdriven“ insgesamt etwas zu steril an, was auch an der teils schwachbrüstigen Produktion liegen mag: Insbesondere die Riffs hätten durchaus mehr Druck vertragen können und das Schlagzeug scheppert stellenweise arg. Punkteabzug gibt’s auch dafür, dass das ansonsten grundsolide „Lustdriven“ gegen Ende stark nachlässt und gleich drei Weichspüler auf den Hörer loslässt, ohne dabei mit einem vernünftigen Rausschmeißer aufzuwarten.

Wer CHILDREN OF BODOM bisher nur wegen des Gesangs gemieden hat und auch ansonsten auf zeitgemäßen Heavy Metal typisch skandinavischer Machart steht, dürfte sich bei KIUAS bestens aufgehoben fühlen, allerdings leidet deren neues Album an einigen Kinderkrankheiten. Anspieltipps: „Kiuassault“, „Aftermath“, „Heart And Will“.

Trackliste:
01. Kiuassault
02. Cry Little Angel
03. Of Love, Lust And Human Nature
04. Aftermath
05. Lights Are Many
06. The Visionary
07. Heart And Will
08. The Quickening
09. Summer's End
10. Winter's Sting
Spielzeit: 00:48:46

Line-Up:
Ilja Jalkanen - Vocals
Mikko Salovaara - Guitar
Markku Näreneva - Drums
Teemu Tuominen - Bass
Atte Tanskanen - Keyboards
Thomas Meyns [Metalviech]
12.04.2010 | 12:24
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