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Cover von Kivimetsän Druidi -- Shadowheart
Band: Kivimetsän Druidi Homepage Kivimetsän Druidi bei Facebook Metalnews nach 'Kivimetsän Druidi' durchsuchenKivimetsän Druidi
Album:Shadowheart
Genre:Black/Thrash Metal, Folk Metal, Pagan Metal
Label:Century Media
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:17.10.08
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"Massenvereinigung des Folks"

Aus dem wunderschönen Finnland tut sich dieser Tage eine Band hervor, die auf den eigenwilligen Namen KIVIMETSÄN DRUIDI hört. Drei EPs kann die Band bereits auf ihrem Konto verbuchen, da wird es Zeit für das erste Album. Genau dieses wird demnächst in den Plattenregalen landen. Verschrieben hat sich die Band der Pagan/Folk-Richtung und reiht sich musikalisch ein von TURISAS bis hin zu alten FINNTROLL-Stücken. Die Frage, die sich um die Band mit dem eigenwilligen Namen stellt, ist: Kann die Band in der momentanen Paganwelle Fuß fassen oder wird sie in dieser gnadenlos untergehen?

Die Debüt-LP „Shadowheart“ von KIVIMETSÄN DRUIDI wird von dem nicht ganz zweiminütigen Intro „Northwind – Prelude“ eingeleitet, welches einem schon das Gefühl vermittelt, in einem Trollwald umher zu irren. Mit „Blacksmith” soll es dann auch gleich über sechs Minuten zu Sache gehen. In atemberaubender Geschwindigkeit [Blast Beats] bolzt sich die Truppe in den Einstieg, der sogleich mit Humpaklängen begleitet wird. Von 100 auf 0 schaltet man schließlich zurück und lässt die Humpaklänge in Verbindung mit einem langsamen Takt die Überhand gewinnen.

Krächzend zieht sich die erste Männerstimme durch die an FINNTROLL erinnernden Humpaklänge, ehe man wieder auf Blast Beats umsteigt und das erste Mal Leeni-Maria Hovila den Gesang übernimmt. In sehr hoher Stimmenlage beweist die Hauptvocalistin, dass nicht nur im Gothic, sondern auch im Pagan/Folk Metal die „Schöne und das Biest“ Gesangsstrategie aufgeht. Mich persönlich erinnert die Stimme jedoch arg an Syrah von QNTAL.

Dies soll auch nicht weiter stören, präsentiert sich die Band doch spielerisch überzeugend und freudig. Auch beim nächsten Track „Jäässä Varttunut”, der, wie viele andere, in ihrer Heimatsprache Finnisch vorgetragen wird, spielt mit den selben Elementen wie der Vorgänger. Humpapassagen treffen auf Blast Beats und stimmlich trifft Höhe auf Tiefe. Letztendlich machen die Songs auch allesamt Spaß, doch irgendwie erscheint es, als wäre in dieser Platte die große Folk/Pagan Welt vereint worden und zu Ton gebracht worden.

Ob nun Humpapassagen a la KORPIKLAANI [z.B. „The Tyrant“], Gitarrenriffs von ENSIFERUM [z.B.„Pedon Loitsu“], oder vor allem den überaus deutlichen Klang der ersten beiden FINNTROLL Platten [z.B. „Blacksmith“], irgendwie scheint man das alles schon irgendwo mal gehört zu haben. Gerade bei den Passagen, wo die Blast Beats einsetzten und die Humpaeffekte hervorgehoben werden, ist meist die Stimmung der ersten FINNTROLL gegeben.

Mit „Verivala“ schafft es die Band sogar, ein Lied auf die Platte zu bringen, das hitverdächtig ist. Wunderbare Klänge treffen auf einen einfachen Takt, ehe im Refrain ein Männerchor das Lied zum markantesten Stück auf der Platte macht und somit zum Mitschunkeln und Mitsingen einlädt. Leider scheint man den Fluch, nach einer anderen Band zu klingen, jedoch nicht los zu werden! Zwar ist der Song ganz klar hitverdächtig und trotzdem erinnert er sofort an die Waldschrate von TURISAS.

Schließe ich ein Fazit aus der Platte „Shadowheart“, komme ich zu folgendem Ergebnis: Das Debüt von KIVIMETSÄN DRUIDI macht ohne Frage Spaß und passt perfekt in die momentan herrschende Paganwelle, jedoch ist fraglich, ob man wirklich unter all den Angeboten, die es momentan gibt, wirklich eine Band im Schrank haben muss, die ganz stark von vielen anderen beeinflusst wird und das spürbar in den Songs zur Geltung bringt. Zwar bringt Sängerin Leeni-Maria Hovila ordentlich Abwechslung in den manchmal eintönig wirkenden Alltag der Paganszene und doch bleibt die Platte am Ende ein Gesamtkunstwerk aus vielen früheren Werken anderer Bands.

Am Ende sollten sich alle, die sich für Pagan/Viking/Folk und die im Text genannten Bands interessieren, die Platte antesten. Für alle anderen empfiehlt sich erst einmal mit den Größen des Genres vorlieb zu nehmen, ehe man sich an dieses Best Of der Paganszene herantraut – bereuen tut man es nicht – irgendwie macht die Platte ja trotzdem Spaß!

Trackliste:
01. Northwind - Prelude
02. Blacksmith
03. Jäässä Varttunut
04. Halls of Shadowheart
05. Pedon Loitsu
06. Burden
07. The Tyrant
08. Tiarnách - Verinummi
09. Verivala
10. Korpin Laulu
11. Mustan Valtikan Aika
Spielzeit: 00:53:02

Line-Up:
Vocals - Leeni-Maria Hovila
Guitars & Growls - Joni Koskinen
Bass - Simo Lehtonen
Guitar - Antti Rinkinen
Keyboards - Antti Koskinen
Drums - Atte Marttinen
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
10.10.2008 | 14:10
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