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Cover von Klabautamann -- Merkur
Band: Klabautamann Homepage Klabautamann bei Facebook Metalnews nach 'Klabautamann' durchsuchenKlabautamann
Album:Merkur
Genre:Avantgarde, Black Metal
Label:Zeitgeister
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:29.06.09
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"Tod der Nostalgie!"

Ohne viel Tam-Tam, dafür aber mit umso mehr Begeisterung erweckender Neuware kehrt eine der interessantesten Institutionen Deutschlands zurück in meine Welt: War "Der Ort" schon ein Dauerrenner, könnten es KLABAUTAMANN mit ihrem dritten Output höchstwahrscheinlich schaffen, mich noch länger an eines ihrer Werke zu ketten.

Heute hypnotisiert allein die abgerundete, im Sound-Fundament voluminöse Produktion, von dem Liedgut - zu welchem ich später komme - ganz zu schweigen. So glasklar - wie es in den zahlreichen [fast schon das gesamte Album tragenden!] cleanen E-Gitarren-Parts als auch den gänzlich stromlosen Passagen der Fall ist - und zugleich dermaßend einvernehmend geil habe ich bislang nur auf sehr wenigen, wenn nicht sogar keinen Platten der letzten Zeit wahrgenommen. Noch spektakulärer allerdings verläuft ihre Verschmelzung mit den Komposita, welche man einfach gehört haben muss. Egal ob ruhig dahingleitender Unplugged-Ausflug oder rasantes BM-Sägen, der Klang ist einfach perfekt. Mindestens auf demselben Niveau befinden sich die Songs selbst, bei denen der größte Unterschied zum Vorgänger erkennbar wird: Wesentlich mehr akustische Einsprengsel, mitunter jazziger oder bluesiger Natur. Sie bilden nicht nur einen angenehm fließend gestalteten Gegensatz zu den eiskalten voranstürmenden Gitarrenwirbelwinden, sondern zeigen auch auf, dass "Merkur" von sich unregelmäßig abwechselnden Crescendi und Decrescendi leben kann, ohne kalkuliert oder aufgesetzt zu wirken. Stücke wie "Stygian" breiten einem eine wahre Palette an verschiedenen Stimmungen aus, die sich allerdings - Achtung, Kunststück! - weder gegeneinander im Weg stehen noch wie aneinandergereiht hören lassen. Als Draufgabe gibt es eine Menge geile Melodie-Einfälle, für die so manche Combo foltern würde. Spätestens beim furiosen Finale zu "Herbsthauch" sollte klar sein, was die Stunde geschlagen hat, doch selbst dann lässt das Bonner Duo qualitativ nicht nach.

Kein Wunder also, dass "Merkur" für mich für voraussichtlich lange Zeit eine große Rolle spielen wird. Vor Höhepunkten sprießt und spuckt der neue KLABAUTAMANN-Langläufer wie wirklich kaum ein anderes, stilistisch vergleichbares Werk dieser Tage. Wenn diese Mannen ihren klanglichen Siegeszug weiter so nahezu makellos fortsetzen können, kann so ziemlich alles auf deutschem Gebiet einpacken!

Trackliste:
1. Unter Bäumen
2. When I Long For Life
3. Stygian
4. Herbsthauch
5. Morn of Solace
6. Der Wald ist ein Meer
7. Merkur
8. Lurker In The Moonlight
9. Noatun
Spielzeit: 00:48:57

Line-Up:
Tim Steffens - Gesang, Gitarren, Bass
Florian Toyka - Gitarren, Bass
Patrick Schröder - Session Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
04.08.2009 | 13:37
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