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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Klone -- Black Days
Band: Klone bei Facebook Metalnews nach 'Klone' durchsuchenKlone
Album:Black Days
Genre:Experimental, Progressive
Label:Season Of Mist
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:21.05.10
CD kaufen:'Klone - Black Days' bei amazon.de kaufen
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"Gigantisch groß"

Nicht, dass "All Seeing Eye" [2008], das zweite Werk der Franzosen, ein schwaches Album gewesen wäre, aber so eine krasse Entwicklung hin zum Drittwerk "Black Days" konnte man nicht unbedingt erwarten. Zwar sind KLONE immer noch unverkennbar die gleiche Band wie noch auf dem sehr geilen "All Seeing Eye", aber es hat sich so einiges getan.

"Black Days" ist ein unfassbar schwerverdaulicher und intensiver Brocken, den man sich wirklich erarbeiten muss, nein, man muss förmlich um Einlass in diese schöne Welt winseln. Bei den ersten Durchläufen erkennt man zwar das große Potential der Scheibe sofort, aber trotzdem perlen die Songs einfach am Gehör ab, man kann sie nicht greifen. Bis dahin ist es ein weiter Weg, doch sowohl der Weg, als auch das Ziel sind es einfach wert zu kämpfen. Boten KLONE auf dem Vorgänger noch eine eindeutige Mischung als Alternative-Anklängen, GOJIRA, MESHUGGAH und ein wenig Wüstenflair, so heißt hier das offensichtlichste [aber auch nur oberflächliche] Vorbild TOOL. Das liegt vor allem an den Gesangslinien und den in sich verschachtelten Songaufbauten. Doch auch dieser Vergleich hat nicht wirklich Substanz, da "Black Days" viel mehr als nur auf den Schultern von Giganten steht. KLONE schwingen sich hier selbst zu Giganten auf. Am schnellsten erschließt sich die BJÖRK-Coverversion "Army Of Me", die sinnigerweise am Ende des Albums steht, da sie nicht wirklich zu den Eigenkompositionen passen will. Es ist zwar nicht sonderlich originell ausgerechnet diese Song zu covern, doch er ist nunmal grandios - und daran ändert auch die hartmetallische Interpretation von KLONE nichts. Hat man sich damit abgefunden, dass man sich wohl mit der Coverversion als Albumhighlight zufriedengeben muss, erschließt sich so langsam der Rest. Und das geballt. Diese versteckten Melodien, die anspruchsvollen Rhythmen, diese Arrangements, diese Vielschichtigkeit - alles so komprimiert wie schwarze Materie, damit es um Gottes Willen nicht gleich auffällt, wie genial das eigentlich alles ist. "Give Up The Rest", "Hollow Way", "Immaculate Desire", "The Spell Is Cast" [eine kleine Verbeugung vor KILLING JOKE] - alles Perlen, die einen nicht mehr loslassen. Wie das Album als Ganzes.

"Black Days" ist definitiv eines dieser Werke neben denen man sich ganz klein fühlt. Weil es so perfekt ist. Weil man sich fragt, wie man so durchdacht, aber trotzdem spontan klingen kann. Soviel Musikalität und Songwriterkunst macht einfach sprachlos.

Trackliste:
01. Rite Of Passage
02. Spiral Down
03. GIve Up The Rest
04. Hollow Way
05. Immaculate Desire
06. Closed Season
07. The Spell Is Cast
08. Danse Macabre
09. Rain Bird
10. Behold The Silence
11. Army Of Me
Spielzeit: 00:47:42

Line-Up:
Yann Ligner - Vocals
Guillaume Bernard - Guitar
Mike Moreau - Guitar
Jean Etienne Maillard - Bass
Matthieu Metzger - Saxophone, Keyboard
Florent Marcadet - Drums
Michael Siegl [nnnon]
14.05.2010 | 22:22
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