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Cover von Knorkator -- Das nächste Album aller Zeiten
Band: Knorkator Homepage  Metalnews nach 'Knorkator' durchsuchenKnorkator
Album:Das nächste Album aller Zeiten
Genre:Hard Rock
Label:Nuclear Blast
Bewertung:2 von 7
Releasedatum:02.02.07
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"Gääääähn"

Alle Fans dieser Band und auch solcher Kapellen wie J.B.O. sollten lieber die Kritiken im BLAST! oder EMP lesen, da wird sich das entsprechende Futter finden. Hier hingegen wird es weniger rosig zugehen... KNORKATOR waren wie auch die eingangs genannten Franken schon immer eine Band, an der sich die Geister schieden. Waren sie vormals nur hie und da in der Metalszene namentlich bekannt, so wuchs die Popularität der Jungs mit dem beispiellosen Auftritt beim Grand Prix 2000. Wirklich ernst zu nehmen war die Truppe allerdings damals schon nicht mehr; hatte man sich mit dem Zweitling „Hasenchartbreaker“ doch schon um Längen verschlechtert.

Was bei „Das nächste Album aller Zeiten“ vorliegt, ist mal wieder einfach sinnfrei und überflüssig – genauso wie diese Band es für die Metalszene eigentlich auch ist. Ebenso wie die Genrekollegen vom JAMES BLAST ORCHESTER bedienen auch die drei Berliner den einfach gestrickteren Teil Musikverständnis sowie Mainstreampublikum [der Auftritt der erst genannten beim ONKELZ-Abschluss Open Air 2005 hat dies eindrucksvoll bewiesen, bei dem im Gegensatz Bands wie CHILDREN OF BODOM oder MACHINE HEAD gelinde gesagt ignoriert wurden...]. Was mit dem ersten Track „Alter Mann“ noch einigermaßen witzig anfängt und sich textlich [hier liegt auch eindeutig die einzige Stärke des Trios] eher als Lichtblick des Album zeigt, wird dann eher langweilend fortgesetzt. Vom musikalischen Teil muss man nicht weiter sprechen, hier gibt es weder große Momente, noch gesteigerte Metal-Relevanz. „Wir werden alle sterben“ klingt vielleicht ganz lustig, ist es aber nicht; „Nur mal angenommen“ kommt als „Reise ins Ich“-Vertonung anfangs noch wie eine „Ich bin ein ganz besond'rer Mann“-Fortsetzung rüber und „GV“ ist mal wieder ein post-pubertärer Ausbruch, den man sich auch ohne den Tom Angelripper-Tribut ohne weiteres hätte schenken können. „Franz Hose“ ist dann vom Wortspiel-Charakter her einfach nur cool, und die Musik scheint als SOULFLY-Hommage getarnt erfreulich durch die restlichen Ergüsse.
KNORKATOR haben Teils wirklich nette Ideen, was die Texte betrifft, die Musik aber kann man hauptsächlich nicht einmal als partytauglich einstufen. Zu viel Geplänkel, zu wenig Riffs und unter großer Lyrik darf man auch etwas anderes verstehen als „Göschlöchtsverkööööhr!!!!“

Sorry, KNORKATOR sind einfach eine Band, die mal ganz nett war und sich auch hätte in Wohlgefallen auflösen können, ohne dass es jemandem wirklich Leid getan hätte. Die größte Leistung dieser Band liegt definitiv im ersten Album sowie dem Fußsohle-auf-die-Fußsohle-Tattoo von Sänger Stumpen! Hasst mich – werft mir Humorlosigkeit vor, aber diese knapp 42 Minuten sind mehr als flüssig...

Trackliste:
01. Alter Mann
02. Du bist so still
03. Lied vom Pferd
04. Wir werden alle sterben
05. Nur mal angenommen
06. Eigentum
07. Für meine Fans
08. GV
09. Geld
10. Franz Hose
11. Sinfonische Dichtung


Markus Jakob [shilrak]
28.01.2007 | 17:39
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