.: SUCHE
News zu Kobra And The Lotus
Mehr aus den Genres
Mesmerize
Stainless
Melodic Speed Metal, Power Metal
5.5 von 7 Punkten
"Futter für den klassischen Power Metal-Fan"
Demons & Wizards
Touched By The Crimson King
Power Metal
6 von 7 Punkten
"Iced Guardian oder doch eher Blind Earth"
![]() |
| |||||||||||||||||
"Der Kuss der kanadischen Kobra" | ||||||||||||||||||
| Bei dieser doch eher ungewöhnlich benannten Band handelt es sich um ein kanadisches Quintett aus der einstigen Olympia-Stadt Calgary in Alberta, das sich dem eher traditionellen Heavy Metal verschrieben hat. Übrigens, der selbstbetitelte Zweitling von KOBRA AND THE LOTUS erscheint via Simmons Records [hierzulande über Spinefarm], dem Label von KISS-Zunge Gene Simmons [der im richtigen Leben auf den Namen Chaim Weitz hört], und wurde immerhin von Kevin Churko [FIVE FINGER DEATH PUNCH, OZZY OSBOURNE] produziert. Nachdem Namedropping aber ja bekanntlich nicht alles sein kann, hier nun die harten Fakten: KOBRA AND THE LOTUS zocken eine durchaus gelungene Mischung aus klassischem bis traditionellem Heavy- bzw. Power Metal, getragen von eingängigem, hartem Riffing [man höre die Single „Forever One“, „No Rest For The Wicked“ oder „My Life“], der kraftvollen Röhre von Bandleaderin Brittany „Kobra“ Paige, modernisiert bzw. aufgepimpt durch energetisches Doublebass-Drumming und abgerundet durch die moderne, ordentlich fette Produktion. Wenn man wollte, könnte man KATL vermutlich recht komfortabel in die NWOTHM-Schublade einsortieren und wären die Kanadier neben Kollegen wie etwa WHITE WIZZARD, HOLY GRAIL, STEELWING und Co. nicht unbedingt fehl am Platze, rühren allerdings eben auch noch ein gerüttelt' Maß Power Metal-Fett [Marke HALFORD, PRIMAL FEAR, HAMMERFALL und BEYOND FEAR] mit unter [„Welcome To My Funeral“, „Heaven's Veins“, „Nayana“] und als Topping gibt es noch etwas DORO, alte IGNITOR und HUNTRESS. Auch wenn die ansehnliche Front-Blondine mitunter ein etwas „Elsen-Metal“-affines Organ auffährt [etwa bei den beiden Quoten-Powerballaden „Sanctuary“ und „Lover Of The Beloved“ mit – zugegeben – starken Gitarrenmelodien und v.a. bei dem opulenten, Keyboard-gepolsterten „Aria Of Karmika“], so hat etwas Klischee, Pathos [„Calm Before The Storm“] und Schmelz [„Sanctuary“] dem Genre ja noch nie geschadet und im Endeffekt machen KATL ihre Sache eigentlich durchgehend zu gut, als dass man sich mit derlei Petitessen unnötig aufhalten sollte. Zwar schicken sich KOBRA AND THE LOTUS mit vorliegendem Album definitiv und vollkommen bewusst nicht an, das Genre zu revolutionieren, nichtsdestotrotz liegen Banger, die ihr Haupt gerne wieder einmal zu refrainseligen Kompositionen schütteln möchten und ihren Schwermetall klassisch und mit eingängigen Melodien und Hooks zu schätzen wissen, mit „Kobra And The Lotus“ sicher nicht verkehrt... | ||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||
Kommentare

















