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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Harter Tobak im Doppelpack" | ||||||||||||||||||
| Harter Tobak – das ist das, was einem sofort beim Hören der Split-CD von KODIAK und NADJA einfällt. Irgendwo zwischen Doomcore, Doom Metal, Drone-Sounds, Experimental und Ambient walzen sich beide Bands durch jeweils über 20 Minuten instrumentale und recht schwerverdauliche Musik. Sprich: Auf dem Silberling befinden sich somit genau zwei Songs, die mal eben die Spielzeit eines kompletten Albums von manch anderer Band ausmachen. KODIAK aus Deutschland eröffnen den musikalischen Ausflug in die bittere Kälte und Einöde, knüpfen an ihrem gelungenen Output vom Jahresanfang an und widmen ihren Beitrag laut Titel „MCCCXLIX The Rising End“ den heftigsten Pestjahren. Und genauso klingen auch KODIAK: wabernde Sounds, die einem langsam den Hals abschnüren, flirrende Töne und urplötzlich klirrende Riffkaskaden, die sich nach einer schier endlosen Ruhe vor dem Sturm entladen, sowie ein sparsam eingesetztes, jedoch sehr wuchtiges Schlagzeug gestalten das Stück zu einem bitterbösen und wuchtigen Hörerlebnis. Ich bin sehr gespannt, was KODIAK in Zukunft noch abliefern werden, denn allein die Weiterentwicklung vom selbst betitelten Output zum ausgezeichneten „MCCCXLIX The Rising End“ ist mehr als beachtlich. 5,5 Punkte mit Aufwärtstendenz. Die zweite Hälfte übernehmen die Kanadier NADJA, die eher dazu tendieren, ein Album und eine Kollaboration nach der anderen zu veröffentlichen und sich meiner Meinung nach ganz gerne mal dabei zu vergaloppieren, auch wenn sie damit die vielen Facetten von NADJA gut aufzeigen. Manchmal wäre also das Motto ‚weniger ist mehr’ sicherlich nicht verkehrt. „Kitsune Fox Drone“ bildet mit seinen wabernden Drone- und Ambient-Sounds jedoch ein gutes Gegenstück zum Beitrag von KODIAK, ist aber vergleichsweise deutlich unspektakulärer. Einige Durchgänge – und am besten der Einsatz von Kopfhörern – sind gefragt, ehe die durchaus vorhandenen Ambient- und Shoegazer-Nuancen im Klangkonstrukt durchschimmern und zur Geltung kommen. Knappe 4,5 Punkte. Insgesamt gefällt mir die erste Hälfte, sprich KODIAK, bedeutend besser, aber das dürfte schlichtweg Geschmackssache sein. Eine sehr interessante und erneut optisch sehr schön aufgemachte Veröffentlichung aus dem Hause Denovali Records ist diese Split auf jeden Fall geworden, zumal zwei interessante Projekte ihre eigene Interpretation von düsteren, minimalistischen und wuchtigen Doom-/Drone-Sounds vorstellen und sich dabei musikalisch prima ergänzen. Freunde der Bands bzw. von solchen Projekten wie SUNN O))) oder auch SWITCHBLADE sollten auf jeden Fall ein Ohr riskieren. Aber Vorsicht: Leicht verdaulich ist die Split-CD jedenfalls nicht, aber das dürfte auch Sinn und Zweck der Sache sein! | ||||||||||||||||||
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