.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Forbidden - Omega Wave

Forbidden
Omega Wave


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Lange überfällig"
CD Review: Hell Within - Shadows Of Vanity

Hell Within
Shadows Of Vanity


Metalcore, NWOAHM, Thrash Metal
3 von 7 Punkten
"Welchen Zug nehmen wir denn?"
CD Review: At All Cost - Circle Of Demons

At All Cost
Circle Of Demons


Hard Rock, Metalcore, Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Abwechslungsreicher Highspeed-Thrash"
CD Review: Mastodon - Call Of The Mastodon [EP]

Mastodon
Call Of The Mastodon [EP]


Hard Rock, Rock, Thrash Metal
Keine Wertung
"Nur für Fans"
CD Review: Mourning Caress - Inner Exile

Mourning Caress
Inner Exile


Melodic Metal, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Melancholischer Thrash Metal?"
CD Review: Abysmal Dawn - Obsolescence

Abysmal Dawn
Obsolescence


Death Metal, Technischer Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Solide"
CD Review: Spectral Haze - I.E.V.: Transmutated Nebula Remains

Spectral Haze
I.E.V.: Transmutated Nebula Remains


Psychedelic, Rock
4.5 von 7 Punkten
"Stoff für echte Psychedeliker"
CD Review: Ne Obliviscaris - Citadel

Ne Obliviscaris
Citadel


Death Metal, Progressive
5 von 7 Punkten
"Insgesamt gereift"
CD Review: Necrophagia - WhiteWorm Cathedral

Necrophagia
WhiteWorm Cathedral


Death Metal
5 von 7 Punkten
"Unterhaltsam"
CD Review: Eschaton - Isolated Intelligence

Eschaton
Isolated Intelligence


Black Metal
6 von 7 Punkten
"Wer tief gräbt, findet Gold!"
Cover von Korzus -- Discipline Of Hate
Band: Korzus bei MySpace.com Metalnews nach 'Korzus' durchsuchenKorzus
Album:Discipline Of Hate
Genre:Thrash Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:11.06.10
CD kaufen:'Korzus - Discipline Of Hate' bei amazon.de kaufen
Share:

"Klopperei am Zuckerhut"

Da Thrash Metal nach wie vor absolut in ist, munitionieren nun auch AFM kräftig auf und verpflichteten neben dem britischen Urgestein ONSLAUGHT gleich noch die Brasilianer KORZUS. Die sind allerdings auch nicht mehr die Jüngsten sondern machen schon seit 1984 Musik.

Oftmals behaupten Plattenfirmen ja, dass eine Band sich stilistisch zwischen Tradition und Moderne bewege, was sich nicht selten als tumbe Werbelyrik herausstellt, die möglichst viele Fans ansprechen soll. Im Falle von KORZUS treffen derlei Aussagen jedoch genau ins Schwarze, denn die Jungs spielen astreinen Thrash Metal, der seine Wurzeln keineswegs verleugnet und dabei dennoch zu keiner Sekunde altbacken klingt. Sänger Marcello Pompeu miemt durchgehend einen ziemlich angepissten Tom Arya und auch das Riffing auf „Discipline Of Hate“ erinnert nicht selten an SLAYER, jedoch sorgen ebenso melodiöse wie versierte Leadgitarren-Ausbrüche sowie zahlreiche Breakdowns und die absolut zeitgemäße Produktion dafür, dass die Brasilianer mit ihrem neuen Album keineswegs den Anschluss an aktuelle Hörgewohnheiten verpassen. Während das Quintett auch in hohen Tempobereichen souverän agiert zeigen Nummern wie „2012“ und „Evolution“, dass das wahre Potential der Truppe gerade im Bezug auf das Songwriting im Groove liegt: Derart erbahmungslos stampfende Nackenbrecher sind es nämlich, die dem Hörer direkt ins Genick fahren und ernsthaft aufhören lassen. Präzise und fähige Instrumentierung zur Seite bieten KORZUS mit „Discipline Of Hate“ jedoch recht innovationslosen Standart-Thrash, der zwar Spaß macht, aber keine wirkliche Persönlichkeit hat – spätestens ab „Never Die“ geht dem Material allmählich die Luft aus und es drängt sich zunehmend der Gedanke auf, die meisten Riffs schon in den vorangegangenen Songs gehört zu haben. Kurzweilig und unterhaltsam ist's aber dennoch über weite Strecken...

Ob man die Songs auf „Discipline Of Hate“ nun als „übersichtlich“ oder „vorhersehbar“ bezeichnen will, sei jedem selbst überlassen, jedoch bietet die Platte nur wenige Überraschungen, macht aber dennoch eine Menge Spaß. Thrasher aller Altersklassen sollten KORZUS eine Chance geben, selbst, um nur die Wartezeit auf die nächste „große“ Platte zu überbrücken.

Trackliste:
01. Discipline Of Hate
02. Truth
03. 2012
04. Raise Your Soul
05. My Enemy
06. Evolution
07. Never Die
08. Slavery
09. Last Memories
10. Under His Command
11. You Reap What You Sow
12. Hell
Spielzeit: 00:41:29

Line-Up:
Marcello Pompeu - Vocals
Heros Trench - Guitar
Antonio Araujo - Guitar
Dick Siebert - Bass
Rodrigo Oliveira - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
01.07.2010 | 20:22
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin