.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Anthrax - We´ve come for you all

Anthrax
We´ve come for you all


Thrash Metal
7 von 7 Punkten
"Nach "Sound of white Noise" und "Stomp 442" sind die legendären Anthrax nun mit einem neue... [mehr]"
CD Review: Barn Burner - Bangers II: Scum Of The Earth

Barn Burner
Bangers II: Scum Of The Earth


Southern Rock, Stoner Rock, Thrash Metal
3.5 von 7 Punkten
"Mühlen, die Zweite: Abschaum der Erde!"
CD Review: Nervosa - Victim Of Yourself

Nervosa
Victim Of Yourself


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Brasilianisches Riffgewitter"
CD Review: Darkane - Demonic Art

Darkane
Demonic Art


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Star Wars auf Thrash"
CD Review: Sniper - Your World Is Doomed

Sniper
Your World Is Doomed


Death Metal, Thrash Metal
3 von 7 Punkten
"Öfter mal was Neues oder der gleiche Aufwasch zum x-ten Mal."
CD Review: Baptism - V: The Devil's Fire

Baptism
V: The Devil's Fire


Black Metal
3.5 von 7 Punkten
"Black Metal, der auf Nummer Sicher geht"
CD Review: Blut Aus Nord - Codex Obscura Nomina

Blut Aus Nord
Codex Obscura Nomina


Ambient, Black Metal
6.5 von 7 Punkten
"Atmosphärischer Horror Soundtrack"
CD Review: Chevelle - The North Corridor

Chevelle
The North Corridor


Alternative, Modern Metal
5.5 von 7 Punkten
"Die unbesungenen Alternative Metal-Helden"
CD Review: Fates Warning - Theories Of Flight

Fates Warning
Theories Of Flight


Prog Rock, Prog-Metal, Progressive
6.5 von 7 Punkten
"Kniet vor den Königen des Prog!"
CD Review: National Suicide - Anotheround

National Suicide
Anotheround


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Mucke fürs Moshpit"
Cover von Korzus -- Discipline Of Hate
Band: Korzus bei Facebook Metalnews nach 'Korzus' durchsuchenKorzus
Album:Discipline Of Hate
Genre:Thrash Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:11.06.10
CD kaufen:'Korzus - Discipline Of Hate' bei amazon.de kaufen
Share:

"Klopperei am Zuckerhut"

Da Thrash Metal nach wie vor absolut in ist, munitionieren nun auch AFM kräftig auf und verpflichteten neben dem britischen Urgestein ONSLAUGHT gleich noch die Brasilianer KORZUS. Die sind allerdings auch nicht mehr die Jüngsten sondern machen schon seit 1984 Musik.

Oftmals behaupten Plattenfirmen ja, dass eine Band sich stilistisch zwischen Tradition und Moderne bewege, was sich nicht selten als tumbe Werbelyrik herausstellt, die möglichst viele Fans ansprechen soll. Im Falle von KORZUS treffen derlei Aussagen jedoch genau ins Schwarze, denn die Jungs spielen astreinen Thrash Metal, der seine Wurzeln keineswegs verleugnet und dabei dennoch zu keiner Sekunde altbacken klingt. Sänger Marcello Pompeu miemt durchgehend einen ziemlich angepissten Tom Arya und auch das Riffing auf „Discipline Of Hate“ erinnert nicht selten an SLAYER, jedoch sorgen ebenso melodiöse wie versierte Leadgitarren-Ausbrüche sowie zahlreiche Breakdowns und die absolut zeitgemäße Produktion dafür, dass die Brasilianer mit ihrem neuen Album keineswegs den Anschluss an aktuelle Hörgewohnheiten verpassen. Während das Quintett auch in hohen Tempobereichen souverän agiert zeigen Nummern wie „2012“ und „Evolution“, dass das wahre Potential der Truppe gerade im Bezug auf das Songwriting im Groove liegt: Derart erbahmungslos stampfende Nackenbrecher sind es nämlich, die dem Hörer direkt ins Genick fahren und ernsthaft aufhören lassen. Präzise und fähige Instrumentierung zur Seite bieten KORZUS mit „Discipline Of Hate“ jedoch recht innovationslosen Standart-Thrash, der zwar Spaß macht, aber keine wirkliche Persönlichkeit hat – spätestens ab „Never Die“ geht dem Material allmählich die Luft aus und es drängt sich zunehmend der Gedanke auf, die meisten Riffs schon in den vorangegangenen Songs gehört zu haben. Kurzweilig und unterhaltsam ist's aber dennoch über weite Strecken...

Ob man die Songs auf „Discipline Of Hate“ nun als „übersichtlich“ oder „vorhersehbar“ bezeichnen will, sei jedem selbst überlassen, jedoch bietet die Platte nur wenige Überraschungen, macht aber dennoch eine Menge Spaß. Thrasher aller Altersklassen sollten KORZUS eine Chance geben, selbst, um nur die Wartezeit auf die nächste „große“ Platte zu überbrücken.

Trackliste:
01. Discipline Of Hate
02. Truth
03. 2012
04. Raise Your Soul
05. My Enemy
06. Evolution
07. Never Die
08. Slavery
09. Last Memories
10. Under His Command
11. You Reap What You Sow
12. Hell
Spielzeit: 00:41:29

Line-Up:
Marcello Pompeu - Vocals
Heros Trench - Guitar
Antonio Araujo - Guitar
Dick Siebert - Bass
Rodrigo Oliveira - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
01.07.2010 | 20:22
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin