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Album:Trauma
Genre:Avantgarde, Black Metal
Label:Folter Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:06.02.10
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"Traumatische Wanderung"

KRATEIN stammen zum überwiegenden Teil aus Baden-Württemberg, rekrutieren sich aus Mitgliedern einheimischer Bands wie ATRAS CINERIS, TODTGELICHTER und SIGNUM: KARG und ihr Name ist dem griechischen Wort für „dominieren“ bzw. „beherrschen“ entlehnt.

„Trauma“ beginnt mit einer stimmig kompilierten Sammlung alltäglicher TV-Absurditäten und -Absonderlichkeiten u.a. aus diversen Talkshow-Schnipseln und leitet über zu ruhigen Akustikklängen, die aber alsbald von Black Metal-meets-Postcore-Klängen zerschrotet werden.
Das Albumkonzept behandelt den „psychischen und physischen Verfall“ eines Menschen im „Fiebertraum zwischen Scherben aus Wirklichkeit“ und schafft es auch weitgehend, diesem hochtrabenden Anspruch gerecht werden zu können.
Auch der Gesang ist eindeutig Black Metal-affin, aber erfreulich weit in den Hintergrund gemischt, so dass die, mal atmosphärisch-flächigen, mal sich klaustrophobisch auftürmenden, Soundscapes der direkt ineinander übergehenden Songs zwischen Dissonanz und Harmonie von dem nihilistischen Gekeife [übrigens auf Deutsch] nicht erdrückt werden.
„IV“ beginnt regelrecht versöhnlich mit sphärischen Synthies und Akustikgitarren, endet mit Meeresrauschen und leitet über zu dem, ebenfalls eher ruhigen, instrumentalen und lediglich mit Sprachsamples versehenen „V“, das gegen Ende stilistisch sogar etwas an alte MY DYING BRIDE erinnert.
Der letzte Song ist dann allerdings erwartungsgemäß pure, schwarzmetallische Raserei mit bollernd blastenden Klöppeldrums, flirrenden Gitarren und Raspelgesang, bis ein unerwarteter Break das Tempo zugunsten sinisterer Midtempo-Melodik variiert und gegen Ende auch noch sehnsüchtige Gitarren eingeflochten werden.

Teilweise verstörend eingängig, dabei jederzeit souverän düster, destruktiv und glaubhaft tief im Black Metal verwurzelt, bieten KRATEIN mit „Trauma“ sicherlich nicht unbedingt leichte Kost, sondern vielmehr [etwas überzeichnet] eine Art Soundtrack zu einer anstrengend-anspruchvollen Reise ins Innere einer gequälten Persönlichkeit, sei es nun die eigene, z.B. vom täglichen Fernsehen zermürbte und zugemüllte Wenigkeit oder nur der voyeuristische Blick hinter die Fassade eines Anderen...

Trackliste:
01. I
02. II
03. III
04. IV
05. V
06. VI
Spielzeit: 00:35:16

Line-Up:
Metus - Vocals
Frederic - Guitar
Hysteriis - Guitar
Nebular - Bass
Lord Asgoroth - Drums
Dirk Konz [dkay]
03.04.2010 | 23:07
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