.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Horseback - Half Blood

Horseback
Half Blood


Ambient, Psychedelic, Rock
5 von 7 Punkten
"Americana Marke abgefuckt"
CD Review: Middle Class Rut - No Name No Color

Middle Class Rut
No Name No Color


Alternative, Indie, Rock
6 von 7 Punkten
"Großes entsteht!"
CD Review: Bloodlights - Bloodlights

Bloodlights
Bloodlights


Punkrock, Rock'n'Roll
5 von 7 Punkten
"Blutiger Lichtblick!"
CD Review: Tommy Bolin & Friends - Great Gypsy Soul

Tommy Bolin & Friends
Great Gypsy Soul


Blues / Bluesrock, Hard Rock, Rock
Keine Wertung
"Lebendiger Bluesrock aus dem Jenseits!"
CD Review: Neal Morse - Sola Scriptura

Neal Morse
Sola Scriptura


Progressive, Rock
5 von 7 Punkten
"Warum es trotzdem Spass macht"
CD Review: Almanac - Kingslayer

Almanac
Kingslayer


Heavy Metal, Power Metal, Symphonic / Epic Metal
6 von 7 Punkten
"Lang lebe der König"
CD Review: Iron Maiden - The Book Of Souls: Live Chapter

Iron Maiden
The Book Of Souls: Live Chapter


Heavy Metal, NwobHM
Keine Wertung
"Für jeden was dabei"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
Cover von Krawallbrüder -- Schmerzfrei
Band: Krawallbrüder Homepage Krawallbrüder bei Facebook Metalnews nach 'Krawallbrüder' durchsuchenKrawallbrüder
Album:Schmerzfrei
Genre:Punkrock, Rock
Label:KB
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:31.01.14
CD kaufen:'Krawallbrüder - Schmerzfrei' bei amazon.de kaufen
Share:

"Pathos, Pils und Phrasendrescherei…"

…willkommen im Deutschrock einerlei. Während viele Fans auf die frisch verkündete BÖHSE ONKELZ Reunion hinfiebern, wird die Wartezeit mit einem neuen Release der KRAWALLBRÜDER vermeintlich verkürzt. Doch gibt es wirklich Neues im Saarland?

Beginnend mit einem nichtssagendem Intro, welches man sich auch hätte sparen können, schaffen die KRAWALLBRÜDER mit dem klischeehaften Opener „Was Lange Währt“ musikalisch zwar einen guten Einstieg, doch gleichzeitig zeigt sich hier die eklatante Schwachstelle. Wer vom letzten Album 25.000 Exemplare und Platz 15 der deutschen Albumcharts erreicht hat, brauch doch wirklich keinen 'Wir gegen den Rest der Welt'-Titel auf dem Album. Solcherlei Texte wirkten schon bei den ONKELZ und FREI.WILD mehr als fehl am Platz und schreien für mich immer nach Dolchstoßlegende 2.0. Man verzeihe mir die Wortwahl in diesem Zusammenhang. Textlich geht das Album auf ähnlichem Niveau weiter. „Blut Und Tinte“ handelt von der guten alten Zeit und der fehlenden Weiterentwicklung und das man dies auch nicht möchte. „Auf Ein Wort“ ist die obligatorische Lippenbekenntnis zum Thema Rechts und Links mit der ewig gleichen Message Nazis sind doof…aber die Linke ist auch sooo böse. Leute, hört endlich auf mit Grauzone- bis Rechtsoffen-Bands zusammenzuspielen dann müsstet ihr solche Texte überhaupt nicht bringen.
Die restlichen Texte bestehen aus den typischen Oi-Punk-Inhalten wie Zusammenhalt, Freundschaft, Integrität und natürlich Party und Feiern und sind auf ähnlich kreativem Niveau gehalten. Dass Genrekollegen wie KÄRBHOLZ, MASSENDEFEKT oder auch die punkigeren LOST BOYZ ARMY deutlich besser und klischeefreier texten können, sei hier nur am Rande erwähnt. Hier ist also für Album Nummer sechs einiges aufzuarbeiten!

Musikalisch allerdings macht den Krawallbrüdern kaum einer was vor. Die Songs treiben ordentlich nach vorne, sind von Timing und Arrangement ausgereift und bieten ein ordentliches Metal/Punk-Brett. Ruhigere Momente wie „6 Fuss Breit“ können die KRAWALLBRÜDER ebenso souverän instrumentieren, allerdings ist der Gesang von Sänger Pascal für solche Songs absolut nicht gemacht.
Mit dem Rausschmeißer „Nie Ein Ende Sehn“ gibt es nicht nur für diese CD, sondern bestimmt auch für die anstehenden Konzerte einen sensationell guten, letzten Song.

Zurück zur Eingangsfrage. Was gibt es also Neues? Nicht viel, aber dafür Altbewährtes im schicken Gewand. Wenn die Steigerung der Band so weiter geht sehe ich Album Nummer sechs positiv entgegen.

Trackliste:
01. I.IV.R.I.P.XXXIII
02. Was Lange Währt
03. Blut Und Tinte
04. Auf Ein Wort
05. Nur Für Dich
06. Weg Von Euch
07. Schmerzfrei
08. 6 Fuss Breit
09. Wie Die Tiere
10. Nie Ein Ende Sehn
Spielzeit: 00:47:00

Line-Up:
Pascal - Gesang / Gitarre
Flo - Gesang / Gitarre
Swen - Gesang / Bass
Thomas - Schlagzeug
Dominic Kappelhoff [Dom]
09.02.2014 | 16:24
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin