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Kruger
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Cover von Kruger -- Redemption Through Looseness
Band: Kruger Homepage  Metalnews nach 'Kruger' durchsuchenKruger
Album:Redemption Through Looseness
Genre:Prog-Metal, Thrash Metal
Label:Listenable Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:02.04.07
CD kaufen:'Kruger - Redemption Through Looseness' bei amazon.de kaufen
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"Die Schweiz bildet wieder Chaoten aus!"

Ohje. Als Proggie ist man ja einiges von den Platten gewohnt die man so Woche für Woche rezensiert, aber was mich hier mit KRUGER überrollt hat, benötigte erstmal ne ziemlich lange Verdauungsphase. Als Schweizer "Whiskey getränkter Metal Hybrid" wurde "Redemption Through Looseness" hier angekündigt, und hätte nicht etwas untendrunter was vom Montreux Jazz Festival gestanden, hätte ich die Scheibe vermutlich gar nicht angerührt. Hab ich jetzt aber, und dieses Review ist der krampfhafte Versuch damit umzugehen.

Dabei ist das, was KRUGER machen, gar nicht mal so neu. Schließlich gibt es schon mit dem DILLINGER ESCAPE PLAN und MESHUGGAH zwei Bands, die ordentlich Chaos und Lärm in der Metalwelt zelebrieren und sich damit einen (zurecht) ziemlich guten Ruf erarbeiteten konnten. Die Schweizer würde ich definitiv auch in diese Sparte stecken, selbst wenn der Blues- und Proganteil noch etwas größer ist, und man damit mitunter auch mal Schnipsel klassischer Harmonielehre (die aber gewohnt chaotisch arrangiert wurde) zu hören bekommt. Der unglaubliche Vorteil davon: die emotionale Berg- und Talfahrt (wobei es eigentlich eher eine einzige Talfahrt ist) kann sich ganz schön hören lassen.
Aber es gibt nicht nur die Passagen, die von minutenlangen Atmosphäre-schreddereien profitieren. Ein Song wie "Hummers vs Pedestrians" funktioniert mit dem überraschenden Rhythmusgeflecht auch mal als experimentive Abwechslung großartig, und bei "The Cowboy Song" ist es auch mal möglich, beim Hören den Doktortitel im Schrank stehen zu lassen. Nichtsdestotrotz bleibt "Redemption Through Looseness" natürlich eine Platte, in die man sich erstmal über einen längeren Zeitraum hinweg reinhören muss.

Die Zielgruppe sollte hier klar sein. Wer mit oben genannten Bands, oder generell modernen Hardcorechaoten was anfangen kann, wird auch mit den Schweizern von KRUGER prima unterhalten. Der musikalische Anspruch ist ziemlich hoch und dank einiger Experimente und Bluespassagen muss man die Platte auch als vollkommen runde Sache bezeichnen.

Trackliste:
01. Ammunition Matters
02. Queen Of The Meadow
03. The Graveyard Party
04. Hummers vs Pedestrians
05. Holy Fire
06. Army Of Lovers
07. War & Wine
08. The Cowboy Song
09. Crusaders


Frederik Pankalla [Fell]
10.07.2007 | 12:23
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