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"Derbe, dreckig, dreist und kraftvoll" | ||||||||||||||||||
| Hey ho! Let's go! What the fuck is that?! - Well... sounds like Punk having sex with Black Metal givin' Rock'n'Roll daddy a blowjob. - Dude, that's way too much for me... but who cares? Sounds cool. Ja, die Mischung macht's. Und nicht etwa die Dosis. Hat man bei den polarisierenden Kultträgern um Fenriz und Nocturno Culto stets das Gefühl, sie seien zu cool, um too old, too cold zu sein und zu gelassen, um über Szenezwänge sich den Kopf zu zerbrechen, sind KVELERTAK wohl drauf und dran allen Misanthropen, Nihilisten, Satanisten, Setianern und Luziferianern da draußen Mama-like den Arsch zu versohlen. Es ist einfach so: Auf ihrem beflügelnd primitiven und dreckigen selbstbetitelten Debüt, geben die Norweger aber sowas von Gas. Aber hallo! Klar, wenn man wie meine Wenigkeit in den letzten Jahren mehr mit Blues und Rock'n'Roll zu tun hatte, als mit düster-zerstörerischem Schwarzheimer-Mistfliegengeballere, ist man nicht wenig überrascht, sich solch ein fast schon poppig überzeugendes Muskelpaket von einem Silberling reinzuziehen. Schön ist allen voran, dass obwohl gekreischt, gefaucht und geshoutet wird, die Echtheit und Unverblümtheit der Aggressivität und Power stets am obersten Limit am Pulsieren ist. KVELERTAK brauchen nicht die brutalsten, nicht die schnellsten und auch nicht die blutigsten zu sein. Sie sind charismatisch, weil sie lichtern-lüstern, sowie insgleichen impertinent die Grenzen zwischen Punk, Rock'n'Roll und Black Metal austricksen. Ihre Songs klingen wohl deswegen auch so lebensnah und angepisst (und nicht zu vergessen: frisch, frech und unverbraucht), weil nicht notgedrungen auf Englisch, sondern eben in der Muttersprache Norwegisch ins Mikro geschrieen wird. Großartig! Bleibt nur noch zu sagen: Wenn Extreme-Crossover anno 2010, dann KVELERTAK! | ||||||||||||||||||
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