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Cover von Kvelertak -- Meir
Band: Kvelertak Homepage Kvelertak bei Facebook Metalnews nach 'Kvelertak' durchsuchenKvelertak
Album:Meir
Genre:Black Metal, Rock'n'Roll
Label:Roadrunner Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:22.03.13
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Die norwegischen Black'n'Roller KVELERTAK haben es mit ihrem umjubelten Debütalbum „Kvelertak” [2010] entgegen aller Wahrscheinlichkeit geschafft im Laufe der letzten drei Jahre zum „next big thing” aufzusteigen, Nachahmer auf den Plan zu rufen, von riesigen Labels hofiert zu werden [„Meir” erscheint nach dem Wechsel von Indie Recordings in Scandinavien beim Major Sony, ansonsten kümmern sich Roadrunner Records um die Belange des Sextetts] und tatsächlich „Opfer” eines kleinen Hypes zu werden. Schließlich trägt sogar Deutschrapper CASPER modebewusst Leibchen der Band bei TV-Terminen...

KVELERTAK zeigen sich mit „Meir” von dem ganzen Trubel und dem daraus resultierenden Druck relativ unbeindruckt und machen das, was sie am besten können: Rocken! Die Band geht zwar keinerlei Risiko ein, produziert hat wieder CONVERGEs Kurt Ballou, das Cover stammt erneut von BARONESS-Mastermind John Baizley und auch stilistisch hat nur wenig im Vergleich zum Debüt geändert, aber trotzdem muss man den Norwegern attestieren unter diesen Umständen alles richtig gemacht zu haben. Der Überraschungseffekt ist natürlich weg, dafür haben KVELERTAK hörbar etwas mehr Zeit ins Songwriting investiert, sprich: weniger unverbrauchte Frische, aber dafür durchdachtere Arrangements. Insgesamt wirkt „Meir” etwas polierter und zahmer als sein Vorgänger, obwohl die Band den Black Metal-Anteil deutlich nach oben geschraubt hat. Dafür gibt es im Gegenzug etwas mehr [zweistimmige] Melodien, mehr Classic Rock und selbst vor zahlreichen Akustikgitarren-Einlagen schrecken KVELERTAK nicht zurück. Die Formel 'viel TURBONEGRO zu „Ass Cobra”- und „Apocalypse Dudes”-Zeiten [also 1996 bis 1998], SATYRICON ab dem „Volcano”-Album [2002] und ein Schuss THIN LIZZY' gilt also nach wie vor.
Auch dieses Mal feuern KVELERTAK zu Beginn einige kürzere Arschtreter in die Runde, um sich die etwas längeren, fast epischen Tracks für den Schluss aufzuheben. Die Highlights der ersten Kategorie sind eindeutig das hittige „Spring Fra Livet”, das aggressive „Snilepisk” und das stumpf vor sich hin bolzende „Månelyst”, während bei den längeren Songs das knapp neunminütige „Tordenbrak” erwähnt werden muss, das sich gegen Ende hin in fast orgiastische Sphären steigert. Mit der neuen Bandhymne „Kvelertak” schließt das Album dann so souverän wie arschtretend.

„Meir” kann [natürlich] nicht den kaputten, zerstörerischen und unbedarften Charme des Debüts reproduzieren, ist aber trotzdem ein würdiger und logischer Nachfolger geworden, der alle Fans der Band begeistern wird und auch den jetzt schon beeindruckenden kommerziellen Erfolg von KVELERTAK mit Leichtigkeit ausbauen wird.

Trackliste:
01. Åpenbaring
02. Spring Fra Livet
03. Trepan
04. Bruane Bren
05. Evig Vandrar
06. Snilepisk
07. Månelyst
08. Nekrokosmos
09. Undertro
10. Tordenbrak
11. Kvelertak
Spielzeit: 00:49:03

Line-Up:
Erlend Hjelvik – Vocals
Bjarte Lund Rolland – Guitar
Maciek Ofstad – Guitar
Vidar Landa – Guitar, Piano
Marvin Nygaard – Bass
Kjetil Gjermundrød – Drums
Michael Siegl [nnnon]
22.03.2013 | 14:50
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