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Cover von Kylesa -- Static Tensions
Band: Kylesa Homepage Kylesa bei Facebook Metalnews nach 'Kylesa' durchsuchenKylesa
Album:Static Tensions
Genre:Experimental, Post Hardcore, Sludge
Label:Prosthetic Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:20.03.09
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"Perkussiv-dynamische Soundwand"

KYLESA sind angekommen. Mit ihrem vierten Album haben die Amis aus Savannah, GA ihren bisherigen Stil mehr als perfektioniert. Schwierig eigentlich, wenn man sich die unvollkommene Vollkommenheit des Vorgängers "Time Will Fuse It's Worth" vor Ohren führt. "Static Tensions" ist gleichzeitig mehr und weniger. Einen Tick sauberer produziert und gespielt als der Vorgänger, aber immer noch dreckig genug, um Sludgebastarden die Stirn zu bieten. Die Arrangements sind klüger und ausgereifter. Außerdem sind die beiden Drummer, Carl McGinley und Eric Hernandez, endlich deutlich als Duo vernehmbar. In dieser Hinsicht konnten KYLESA ihren Livesound eindeutig einfangen.

Die Band ist nach wie vor einzigartig. Müsste man Vergleiche bemühen, würden sicherlich Namen wie MASTODON, HIGH ON FIRE und BARONESS [Mr. Baizley war auch für das formidable Cover zuständig, während KYLESA-Chef Phillip Cope das "Red Album" produzierte] fallen, aber alle Bands sind nur Sandkörner im variablen Gemenge und sehr grobe Verweise – vielleicht sollte man ein saftiges "For Fans of:" davorpacken. Die neue Kompaktheit hindert KYLESA nicht daran, einen Tacken psychedelischer geworden zu sein, was sich allerdings weniger in minutenlangen Jams äußert, sondern tatsächlich dezent in den Gemäuern der Riffs und Songstrukturen lauert. Auch der Wechselgesang von Laura und Phillip wirkt schlüssiger und klüger dosiert. Die cleanen Gesangparts von Laura wirken zudem sicherer als noch auf dem letzten Album. Und so kommt es, dass KYLESA mit "Said And Done", "Insomnia For Weeks" [totale Tribal/Percussion-Hölle, die dank Lauras Gesängen ein wenig an CRISIS erinnert] und "Unknown Awareness" mindestens drei "Hits" im Gepäck haben, die der Band ein größeres Publikum verschaffen könnten.

Egal, wie man es dreht und wendet: "Static Tensions" ist wirklich der große Wurf geworden. Auch wenn einen das Teil von Minute eins an umhaut, es wird von Durchlauf zu Durchlauf immer besser. KYLESA sind gleichzeitig zugänglicher, aber auch verkopfter und egoistischer geworden. Dadurch sichern sie sich ihre eigene Nische und hoffentlich auch bald eine größere Hörerschaft. Gegebenenfalls Wissenslücke schließen, danke.

Trackliste:
01. Scapegoat
02. Insomnia For Months
03. Said And Done
04. Unknown Awareness
05. Running Red
06. Natures Predators
07. Almost Lost
08. Only One
09. Perception
10. To Walk Alone
Spielzeit: 00:40:17

Line-Up:
Phillip Cope – Vocals, Guitars, Samples
Laura Pleasants – Vocals, Guitars
Javier Villegas – Bass
Carl McGinley – Drums, Keyboard
Eric Hernandez – Drums
Michael Siegl [nnnon]
20.03.2009 | 23:35
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