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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Lacuna Coil -- Broken Crown Halo
Band: Lacuna Coil Homepage Lacuna Coil bei Facebook Metalnews nach 'Lacuna Coil' durchsuchenLacuna Coil
Album:Broken Crown Halo
Genre:Gothic Metal
Label:Century Media
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:28.03.14
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"Zerbrochene Krone ohne Herz"

LACUNA COIL sind schon seit langem eine feste Größe in der Gothic-Metal-Szene und konnten mit ihrem letzten Album „Dark Adrenaline“ sogar einige Erfolge in den USA verbuchen. Das man versucht an diesen Erfolg anzuknöpfen liegt nahe und so hat die Band erneut einen amerikanischen Producer mit an Bord geholt um ihrem Sound das passende Gewand zu verpassen. Dieses Mal ist Jay Baumgardner, welcher schon mit P.O.D. oder EVANESCENCE zusammen gearbeitet hat, für Sound und Richtung von „Broken Crown Halo“ verantwortlich. Im Vorfeld hieß es von Seiten der Band, dass das gesamte Album düsterer, mit einem klaren Hang zu Horrorthemen, ausgelegt ist. Solcherlei Aussagen kennt man mittlerweile und deshalb wirken diese meist wie ein Lippenbekenntnis an die Szene. Also was genau erwartet den geneigten Fan auf „Broken Crown Halo“?

Die schon im Vorfeld veröffentlichte Single „Nothing Stands In Our Way“ dürfte Fans schon hinlänglich bekannt sein und stellt ein gutes Beispiel für den neuen LACUNA COIL Sound dar. Fette Gitarrenriffs, Abwechslungsreicher Gesang von Sängerin Cristina und Sänger Andrea und nach vorne gehende Songs. Im Gegensatz zum vorherigen Album sind die Songs, trotz angepriesenen textlichen Konzepts, dieses Mal deutlich weniger düster ausgefallen. Vom Gesamtsound des Albums, den Arrangements und auch der Gesangslinien bewegen sich die Mailänder auf „Broken Crown Halo“ noch deutlicher im Fahrwasser von EVANESCENCE. Der typische LACUNA COIL Sound von früher dürfte mit dem sechsten Album also nahezu abgelegt sein. Ob dies nun gut oder schlecht ist, muss jeder selber entscheiden. Für mich sind Songs wie die schon erwähnte Singleauskopplung, das poppig-rockige „I Forgive(But I Won`t Forget Your Name)“ oder „In The End I Feel Alive“ zu berechnend produziert und arrangiert. Lässt man den eigenen Geschmack weg und betrachtet das Album objektiv, muss man der Band allerdings attestieren, dass diese es versteht radiotaugliche Ohrwürmer über die Gesamte Albumlänge zu schreiben, mit allen Songwriterischen Konsequenzen die damit einhergehen. Es gibt sie allerdings immer noch vereinzelt auf „Broken Crown Halo“, diese typisch nach LACUNA COIL klingenden Passagen und Songs. „Cybersleep“ bietet Soundtrack Atmosphäre und bricht mit dem typischen Songaufbau auf diesem Album. Das „One Cold Day“, der der langsamsten Song des Albums aber für mich gleichzeitig auch der spannendste, der letzte Song auf dem Album ist, versüßte mir zumindest den Ausstieg aus dem Album.

„Broken Crown Halo“ ist somit der logische Schritt einer erfolgreichen Band um noch erfolgreicher zu werden. Dass dies gerade für Berufsmusiker ein sinnvoller Schritt ist möchte ich hier noch einmal unterstreichen. Alles in allem ist das gesamte Album daher ein gutes Beispiel für „Läuft so nebenbei im Radio“ und bietet daher auch viele eingängige Passagen, die Szenetypischen harten Gitarrenriffs und dies alles verpackt in einen erstklassigen Sound. Hörer die genau so etwas erwarten, können getrost anderthalb Punkt auf die Bewertung drauf packen. Was hier für mich aber ganz klar fehlt ist das Herz und der Tiefgang von früher um mich wirklich zu fesseln. Dem Erfolg wird dies aber garantiert nicht schaden.

Trackliste:
01. Nothing Stands in Our Way
02. Zombies
03. Hostage To The Light
04. Victims
05. Die & Rise
06. I Forgive (But I Won't Forget Your Name)
07. Cybersleep
08. Infection
09. I Burn In You
10. In The End I Feel Alive
11. One Cold Day
Spielzeit: 00:47:39

Line-Up:
Cristina Scabbia – vocals
Andrea Ferro – vocals
Marco “Maus” Biazzi – guitar
Cristiano “Pizza” Migliore – guitar
Marco “Maki” Coti-Zelati – bass
Cristiano “Criz” Mozzati – drums
Dominic Kappelhoff [Dom]
21.03.2014 | 10:30
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