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Cover von Lacuna Coil -- Dark Adrenaline
Band: Lacuna Coil Homepage Lacuna Coil bei Facebook Metalnews nach 'Lacuna Coil' durchsuchenLacuna Coil
Album:Dark Adrenaline
Genre:Alternative, Gothic Metal
Label:Century Media
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:20.01.12
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"Das „Nummer Sicher“-Album"

Mit zunehmendem Erfolg auf der anderen Seite des Atlantiks, verloren LACUNA COIL in europäischen Gefilden mehr und mehr an Boden. Dennoch geht die Rechnung alles in allem voll auf, denn erstens sind die USA immer noch der größte und wichtigste Musikmarkt und wenn man die Möglichkeit hat, dort Fuß zu fassen, lässt man sich diese besser nicht entgehen und zweitens haben die Alben der italienischen Alternative Gothic Metaller qualitativ bislang kein bißchen darunter gelitten, dass die Band ein zusehend breiteres Publikum bedient. Warum also sollte man den zuletzt so erfolgreich eingeschlagenen Weg mit dem neuen Album „Dark Adrenaline“ verlassen?

Zunächst mal stellten LACUNA COIL die Weichen auch erst einmal wieder so, als wollten sie unmittelbar da weiter machen, wo sie knappe drei Jahre zuvor mit „Shallow Life“ aufgehört hatten, indem sie erneut Starproduzent Don Gilmore damit betrauten, ihnen den für sie perfekten Sound zusammenzuschneidern. Allerdings war es dieses mal nicht die Band, die über den großen Teich aufbrach, sondern Gilmore selbst, der für die Aufnahmen in Italien weilte. Und auch wenn das etwas komisch klingen mag, man hat das Gefühl, es von Anfang an herauszuhören. „Dark Adrenaline“ fährt zwar sicherlich keinen dünnen Sound auf, allerdings hat die Platte auch nicht mehr diesen überfetten amerikanischen Standardsound verpasst bekommen. Ein wirklicher Schritt zurück ist das zwar nicht, das Album hat aber dennoch ein anderes Feeling als seine Vorgänger, auch wenn sich beim Songmaterial nicht so viel geändert hat. Die Spielzeiten der Songs liegen standesgemäß [mit Ausnahme des Rausschmeißers „My Spirit“] bei drei bis vier Minuten, also im üblichen Radioformat, und die Refrains sind größtenteils immer noch Ohrwürmer der hartnäckigsten Sorte. Einen Haken hat die Sache aber dennoch, denn Ohrwürmer sind nicht zwangsläufig richtig geile Songs. Das beweisen LACUNA COIL auf „Dark Adrenaline“ leider über weite Strecken. Wo „Shallow Life“ noch fast ausschließlich mit Songs der Marke „Knaller“ aufwarten konnte, ist das neue Material über weite Strecken nett, vielleicht auch gut, aber eigentlich nie herausragend. Der tragische Höhepunkt dieser Erkenntnis ist das völlig lieblos nach Schema F abgehandelte Cover des R.E.M.-Megahits „Losing My Religion“, dass zwar zweifellos dazu dienen könnte, den Bekanntheitsgrad der Band weiter auszuweiten, bei Tageslicht betrachtet aber eben leider alles andere als gut geworden ist. Die wahren Lichtblicke des Albums sind das balladeske „End Of Time“, das sphärische „My Spirit“ und die LACUNA COIL-typischen Midtemponummern „Give Me Something More“ und „I Don't Believe In Tomorrow“.

„Dark Adrenaline“ ist ein grundsolides Alternative Gothic Metal-Album geworden, also genau das, was man von den Italienern erwarten durfte. Allerdings gelingt es ihnen dabei nur selten, wirkliche Hammermelodien aufzufahren. Dass sie durchaus in der Lage sind, solche zu schreiben, haben sie in der Vergangenheit schon oft genug nachgewiesen, in diesem Fall beschränken sie sich aber darauf, Dienst nach Vorschrift zu verrichten. „Dark Adrenaline“ ist gewissermaßen einfach ein „Nummer Sicher“-Album, aber eben leider keines, dass dem LACUNA COIL-Standard gerecht wird.

Trackliste:
01. Trip The Darkness
02. Against You
03. Kill The Light
04. Give Me Something More
05. Upsidedown
06. End Of Time
07. I Don't Believe In Tomorrow
08. Intoxicated
09. The Army Inside
10. Losing My Religion
11. Fire
12. My Spirit
Spielzeit: 00:45:11

Line-Up:
Cristina Scabbia - Vocals
Andrea Ferro - Vocals
Marco Coti Zelati - Bass, Keyboards
Cristiano Migliore - Guitars
Cristiano Mozzati - Drums
Marco Emanuele Biazzi - Guitars
Timo Beisel [kaamos]
13.01.2012 | 20:07
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