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Cover von Laid In Ashes -- Solitary Ghostride
Band: Laid In Ashes Homepage Laid In Ashes bei Facebook Metalnews nach 'Laid In Ashes' durchsuchenLaid In Ashes
Album:Solitary Ghostride
Genre:Melodic Death Metal
Label:Perishinlight
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:10.10.08
CD kaufen:'Laid In Ashes - Solitary Ghostride' bei amazon.de kaufen
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"Internationaler Melodic-Mix"

Ohgottohgottohgott, deutscher Death Metal. Bitte NICHT! Naja gut, zugegeben, das war nur meine Befürchtung, als ich das Album dieser Landsleute in Händen halte, doch ich werde eines Besseren belehrt…

LAID IN ASHES klingt dem Namen nach erst einmal nach einer ausgelutschten Metalcore-Combo mit eintönigen Riffs und Gähnattacken nach zwei Songs. Das hier vorliegende Stück Brachialität und Melodie ist allerdings alles andere und beweist mit dem dritten Album, dass Deutschland langsam aufholt, was Death Metal angeht. Ich muss zugeben, dass mich viele Momente des Albums allerdings ein wenig an die skandinavische und niederländische Szene erinnern. Ganz groß prangert jedoch ein völlig anderer Name vor meinem inneren Auge, der da heißt: PATHS OF POSSESSION. Das dürfte wohl nicht zuletzt an den Vocals liegen, die zeitweilig doch ziemlich in die Richtung Corpsegrinder gehen. Nur das Keifen hat Herr Wallenfang um einiges besser drauf als der Kollege aus den Staaten. Aber an dieser Stelle gibt’s nach dem Lob leider auch gleich mal vor’s Gesicht: Was bitte soll denn bitte dieser etwas SEHR deutsch geratene Klargesang im Song „Purified“? Nicht nur an der Aussprache, sondern auch an der Intonation sollte hier schleunigst gearbeitet werden. Ohne wüsste der Song jedenfalls deutlich besser zu gefallen.
Was soll man sonst noch sagen? Melodischer Death Metal mit reichlich Thrash-Anleihen und einer satten Portion Druck, wenngleich die Produktion nicht der Überhammer ist, sicher aber im Endeffekt durchaus noch sehen lassen kann.

Fazit: LAID IN ASHES werde zumindest ich gern weiterhin verfolgen, denn ich glaube, hier ist noch nicht alles Pulver verschossen und nach oben hin noch eine Menge Raum. Wenn die Herren den Klargesang schon nicht weglassen, bleibt zumindest an dieser Stelle noch zu hoffen, dass man noch ein wenig übt. Zum Glück sind hier nur wenige der gut 41 Minuten betroffen und einen Song kann man ja immerhin auch überspringen.

Trackliste:
01. Intro: Rise Of The Phoenix
02. Hellbound
03. Solitary Ghostride
04. I Am The One
05. Purified
06. Demon’s Dance
07. Fuel To The Fire
08. The Bone Collector
09. Say Goodbye To Innocence
10. Sin Scarred Skin
11. Chapter About Abuse
Spielzeit: 00:41:19

Line-Up:
Ingo Röpling – Gitarre
Markus Siegemund – Schlagzeug
Fabian Wallenfang – Gesang
Jochen Klapheck – Bass
Stefan Esser – Gitarre
Patrick Franken [Border]
04.12.2008 | 01:07
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