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Cover von Lair Of The Minotaur -- Evil Power
Band: Lair Of The Minotaur Homepage Lair Of The Minotaur bei Facebook Metalnews nach 'Lair Of The Minotaur' durchsuchenLair Of The Minotaur
Album:Evil Power
Genre:Punkrock, Sludge, Thrash Metal
Label:Southern Lord
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:25.06.10
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"'Metal-Titanen'? Diesmal nicht..."

„Evil Power“ heißt die vierte Schlachtplatte von LAIR OF THE MINOTAUR aus Chicago, die auf dem Band-eigenen Label Grindhouse Records – der Vertrieb erfolgt nach wie vor über Southern Lord – auf die Menschheit losgelassen wird.

Während das Trio mit seiner fiesen Mischung aus Thrash der alten Schule, Doom, Sludge sowie ein klein wenig Black Metal [„Goatstorm“] weder wirklich nett noch massenkompatibel war, diese Zusammensetzung aber irgendwie kultig war und prima funktionierte, sieht die Sache auf „Evil Power“ nun etwas anders aus. Die Songs sind deutlich gestrafft worden und übersteigen nur selten die drei Minuten, sind wesentlich mehr von rotzigem Punk inspiriert und noch simpler strukturiert, als dies sowieso schon der Fall war. Große Techniker waren LAIR OF THE MINOTAUR auch davor nicht, und darum ging es auch nie, aber: Die Songs wirken relativ schnell einförmig, zumal diesmal leider die Sludge-Komponente sehr zurückgefahren wurde und somit auch kein längerer und doomiger Song der Marke „Doomtrooper“ oder „The Hydra Coils Upon This Wicked Mountain“ vertreten ist. Allein schon deshalb findet „Evil Power“ nach nur 30, nicht gerade Fan- bzw. Geldbeutel-freundlichen Minuten sein Ende. Natürlich pfeifen LAIR OF THE MINOTAUR auch anno 2010 auf jegliche Trends, setzen auf einen rohen Sound von Sanford Parker und wirken mit ihrem Retro-Ansatz – die Songtitel sprechen schon Bände! – auch grundsätzlich sympathisch. Bei einem Konzert und einem kühlen Bier in der Hand kommt so eine dreckige, direkte „Fuck-You-Ansage“ wie das Titelstück sicherlich klasse rüber, aber im Vergleich zum Vorgänger „War Metal Battle Master“ fehlt es „Evil Power“ schlichtweg an Abwechslung und dauerhaft spannenden Ideen.

Wer auf eine schnörkellose, finstere Kombination aus alten SLAYER, HIGH ON FIRE, VENOM, CELTIC FROST und neuerdings ziemlich viel Punk [Rock] steht, sollte „Evil Power“ mal antesten. Natürlich sind auch auf Album Nummer vier ein paar echt schicke Lieder vertreten, aber insgesamt hätte ich von LAIR OF THE MINOTAUR deutlich mehr erwartet, auch wenn „Evil Power“ nach ein paar Durchläufen etwas besser ins Ohr geht. An den Vorgänger kommt die Band jedoch mitnichten heran, denn dafür wirkt das Material vergleichsweise etwas zu gleichförmig und bemüht; schade eigentlich…

Trackliste:
01. Attack The Gods
02. Let's Kill These Motherfuckers
03. Riders Of Skullhammer, We Ride The Night
04. Evil Power
05. Goatstorm
06. Hunt And Devour
07. Metal Titans
08. Blood From the Witch's Vein
09. We Are Hades
10. Death March Of The Conquerors
11.The Violent Iron Age of Man
Spielzeit: 00:30:36

Line-Up:
Chris Wozniak – Drums, Backing Vocals
Nate Olp – Bass, Backing Vocals
Steve Rathbone – Guitar, Lead Vocals
Alexander Eitner [soulsatzero]
18.06.2010 | 10:10
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