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Cover von Lake Of Tears -- Illwill
Band: Lake Of Tears Homepage Lake Of Tears bei MySpace.com Metalnews nach 'Lake Of Tears' durchsuchenLake Of Tears
Album:Illwill
Genre:Black Metal, Doom Metal, Gothic Metal
Label:AFM Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:29.04.11
CD kaufen:'Lake Of Tears - Illwill' bei amazon.de kaufen
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"Mit der groben Kelle..."

Nach vierjähriger Pause melden sich die Mannen um Sänger Daniel Brennare mit neuem Material zurück. Von offizieller Seite gibt man sich mehr als zuversichtlich, denn der Silberling soll laut dem Promo-Flyer „überraschen, begeistern und faszinieren“. Höchste Zeit, das neue Machwerk aus dem Hause LAKE OF TEARS unter die Lupe zu nehmen.

Den ersten Punkt kann man auch schon nach den ersten Klängen als wahr bezeichnen. Unerwartet rau und heftig geht es bereits beim Opener „Floating In Darkness“ zur Sache. Man scheint beim neuesten Werk von härteren Genres wie Punk oder sogar Black Metal Inspiration geholt zu haben. Generell kann man sagen, wer bei dieser Veröffentlichung überwiegend sphärisch-dunkle Klänge erwartet hat, wird sich gehörig umschauen. Zwar ist das Album sauber produziert, aber dennoch relativ roh und mit Ecken und Kanten belassen, was die für die Band untypische Härte noch unterstreicht. Auch wenn man sich bei Songs wie dem Titeltrack „Illwill“ oder „Behind The Green Door“ auf seine alten melancholischen Stärken beruft, wird bei dem größten Teil der Songs die Brechstange rausgeholt. Ob das nun als gut oder schlecht zu bewerten ist, liegt selbstredend im Ohr des einzelnen Hörers, doch will bei mir keine richtige Freude aufkommen. Neben der guten Produktion gibt es freilich auch von der instrumentellen Seite nichts groß zu meckern. Mir persönlich fehlt bei „Illwill“ allerdings eine gewisse Eingängigkeit bei den Songs, sodass auch nach mehreren Durchläufen leider nur wenig hängen bleibt.

Zwar ist ein Teil der LAKE OF TEARS-Trademarks [wie die unverkennbaren Vocals von Daniel] durchaus erhalten geblieben, ob das Gesamtresultat aber den Großteil der kritischen Fangemeinde zufrieden stellen wird, bleibt abzuwarten. „Illwill“ ist zweifellos eine Platte, die das potenzial hat, das Fanlager zu spalten. Um die Werbefloskel vom Anfang noch einmal aufzugreifen, „überraschen“- ja, „begeistern und faszinieren“ – in meinem Fall eher nicht.

Trackliste:
01. Floating In Darkness
02. Illwill
03. The Hating
04. U.N.S.A.N.E.
05. House Of The Setting Sun
06. Behind The Green Door
07. Parasites
08. Out Of Control
09. Taste Of Hell
10. Midnight Madness
Spielzeit: 00:40:27

Line-Up:
Daniel Brennare - Vocals, Gitarre
Magnus Sahlgren - Gitarre
Mikael Larsson - Bass
Johan Oudhuis – Drums
Manuel Roth [M] | 26.04.2011 | 19:36

Durchschnittliche Leserwertung: 5.0 / 7 Punkten

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Kommentar von: darkul
Wertung: 5/7 | 28.04.2011 -- 07:51
Kann nicht ganz zustimmen. Diese Scheibe klingt wie Lake of Tears. Wo irgendwo Stilwechsel zu finden sein sollen, weiß ich nicht. Mag sein, dass alles etwas rauher klingt, aber das war es dann auch mit Änderungen. Sonst oft gute, aber wie gehabt, relativ belanglose Musik. Für mich die einzig wirklich klasse LoT-Scheibe bleibt "Headstones", wo Härte, einzigartige Melodien und Liedlänge noch zum vorgetragenen passen. Seit LoT radiotaugliche Liedchen basteln, finde ich sie wie gesagt, zum Großteil belanglos, dennoch gut. LoT kann man inzwischen auch überspringen, ob Comeback oder nicht.
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