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Lamb Of God
Sacrament
Metalcore, Modern Metal, Thrash Metal
6.5 von 7 Punkten
"Empfangt das achte Sakrament"
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"Fieses Sumpfmonster!" | ||||||||||||||||||
| "Resolution" ist bereits das siebte [wenn man das unter dem Namen BURN THE PRIEST veröffentlichte gleichnamige Debüt mitzählt] Album der Redneck-Metaller aus Virginia. Und wie auch schon auf dem Vorgänger "Wrath" hält sich die Band an die auf ihrem 2006er Opus "Sacrament" begründete Erfolgsformel aus thrashigen Riffs, progressivem Songwriting und den keifigen, im Punk verwurzelten Vocals von Frontprediger Randy Blythe. Doch wer die Entwicklung dieser Combo verfolgt hat weiß, dass es dennoch auf jeder Scheibe etwas Neues zu entdecken gibt. So fangen LAMB OF GOD auf "Resolution" statt mit einem gewohnten Up-Tempo-Mosher mit einem fiesen Sumpf-Doomer namens "Straight For The Sun" an, der stellenweise sogar Assoziationen zu DOWN hervorruft. Überhaupt klingt Blythe in allen Songs sehr stark nach Über-Redneck Phil Anselmo, was aber definitiv nicht als Kritik zu verstehen ist, denn man merkt, dass er seit "Wrath" sehr stark an seiner Gesangstechnik gearbeitet hat und auch bemüht ist, seine Vocals variabler zu gestalten. Dies fällt vor allem beim letzten Song "King Me" auf, der mit einem coolen Spoken-Word-Intro eingeläutet wird und generell alle Stärken der Band in sich vereint. Ein weiterer Song, der extrem heraussticht, ist die kurze Akustik-Nummer "Barbarossa", die eine willkommene Verschnaufpause bietet zwischen solchen Mosh-Monstern wie "The Number Six" und "Invictus". Und auch das Bottleneck-Intro bei "Ghost Walking" sorgt für eine positive Überraschung, hier merkt man einfach die Liebe der Band zu klassischem Southern Rock à la LYNYRD SKYNYRD oder ZZ TOP. Generell lässt sich sagen, dass LAMB OF GOD mit ihrem neuen Album wieder ein absolutes Monster geschaffen haben, dessen Songs sich definitiv auch live wunderbar in die Klassiker der Band einreihen werden. Einziger Wehmutstropfen ist die typisch amerikanische Produktion, die leider vor allem den Drums das gesamte Feeling raubt. | ||||||||||||||||||
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