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Cover von Lamb Of God -- The Duke [EP]
Band: Lamb Of God Homepage Lamb Of God bei Facebook Metalnews nach 'Lamb Of God' durchsuchenLamb Of God
Album:The Duke [EP]
Genre:NWOAHM
Label:Nuclear Blast
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:18.11.16
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"Allemal eine große Geste"

Mit „VII: Sturm und Drang“ haben LAMB OF GOD nach einer bekanntermaßen recht turbulenten Phase ihres Daseins ein über jeden Zweifel erhabenes NWOAHM-Album und vielleicht eine der besten Platten ihrer Karriere abgeliefert. Mit „The Duke“ liefern die Herren um Chef-Shouter Randy Blythe nun eine EP zu Ehren ihres im Alter von nur 33 Jahren an Blutkrebs verstorbenen Fans Wayne Ford ab.

Auf „The Duke“ bieten LAMB OF GOD zwar insgesamt fünf Songs, von denen aber nur zwei wirklich neu sind: Während der Titeltrack sowie „Culling“ in den „NRG Recording Studios“ in Los Angeles aufgenommen wurden, setzt sich der Rest dieser EP aus Live-Versionen bereits bekannter Nummern zusammen. Das eröffnende Titelstück punktet dabei durch dichte Atmosphäre und der progressiv anmutenden Kombination aus bratendem Riffing und unverzerrter Gitarren – das hört man bei LAMB OF GOD so nicht alle Tage. Eher untypisch für die Truppe ist auch der cleane Gesang von Frontmann Randy Blythe, der leider weder so richtig zum Stil der Band noch spezielle zu diesem Song passen will, weshalb „The Duke“ nicht ganz die Offenbarung ist, die man nach einer grandiosen Platte wie „VII: Sturm und Drank“ erwartet hätte. Das folgende „Culling“ rehabilitiert diese Platte zwar dank treibendem Riff-Groove und großartiger Leadgitarren, wenn aber von zwei Songs einer – obendrein der Titeltrack – nicht überzeugen kann, dämpft das die Euphorie gewaltig. Zusätzlich zu den genannten Nummern gibt es noch Live-Verionen von drei Songs des letzten vollen Albums, wobei „Still Echoes“ im vergangenen Jahr auf dem „Rock am Ring“-Festival aufgezeichnet wurde und „512“ sowie „Engage The Fear Machine“ wurden auf dem „Bonnaroo“-Festival in Tennessee mitgeschnitten. Alle drei Live-Versionen gegen im Hinblick auf Soundqualität und Live-Atmosphäre in Ordnung, erreichen aber nicht die Qualität eines vollwertigen Live-Mitschnittes, sondern bewegen sich an der Grenze zum Bootleg. Typische Bonustracks eben.

LAMB OF GOD sind eine ebenso großartige wie relevante Band und stellen anders als HELLYEAH vielleicht wirklich die einzig wahre Ersatzdroge für all jene da, die PANTERA bis heute schmerzlich vermissen. Aus eben diesem Grund lohnt sich die „The Duke“-EP auch nur für eisenharte Kompletisten, denn während vor allem „Culling“ wirklich kein schlechter Song ist, bleibt diese Veröffentlichung insbesondere hinter dem starken „VII: Sturm und Drang“ zurück. Muss nicht sein.

Trackliste:
01. The Duke
02. Culling
03. Still Echoes [Live]
04. 512 [Live]
05. Engage The Fear Machine [Live]
Spielzeit: 00:23:17

Line-Up:
Randy Blythe - Vocals
Willie Adler - Guitar
Mark Morton - Guitar
John Campbell - Bass
Chris Adler - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
05.01.2017 | 16:32
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