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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
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"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
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"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Explosive Mischung" | ||||||||||||||||||
| Mit „Sovereign Descent“ schickt die Krawalltruppe LANDMINE MARATHON aus Phoenix, Arizona, ihren dritten Silberling ins Rennen. Prinzipiell hat sich zwar nichts bei dem Quintett geändert, aber das ist bei dem gebotenen Retro-Death-Metal mit Grindcore-Kante auch überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil: „Sovereign Descent“ erfindet während der kompletten Spielzeit das Rad nicht neu, aber macht ganz einfach Spaß und stellt eine riesengroße Verneigung vor den Earache-Flaggschiffen Anfang der 90er Jahre dar. Will heißen: vor allem BOLT THROWER, aber auch ein bisschen NAPALM DEATH und TERRORIZER, während auch mal schön die Doom-/Sludge-Karte ausgespielt wird [„Steadfast Hate“]. Hinzu kommen treibende Nummern wie das fetzig-erbarmungslose „Justify The Suffering“ und solche Bolzenwerfer-Riffs wie im groovenden „Flood The Earth“, die auch von der britischen Todesbleitruppe hätten stammen können – auch wenn diese eine gänzlich andere Durchschlagskraft entwickelt. Doch egal, „Sovereign Descent“ wirkt trotz der Besinnung auf die alten Tage keineswegs altbacken, lebt zudem von der schön räudigen und kratzigen Produktion, die wieder von Gitarrero Ryan Butler eingetütet wurde, und weiß mit Grace Perry eine immens angepisst herumschreiende und -kreischende Shouterin aufzuweisen – kaum zu glauben, dass dieses zierliche Persönchen zu einer derartigen Furie mutieren kann! Obendrein haben LANDMINE MARATHON sich vom REPULSION-Gedächtnis-Cover von „Rusted Eyes Awake“ gelöst und für ihren ‚richtigen’ Einstand auf Prosthetic Records [der Vorgänger wurde vom neuen Label erneut aufgelegt] niemand Geringeren als Altmeister Dan Seagrave [u.a. ENTOMBED, MORBID ANGEL, SUFFOCATION etc. etc.] verpflichten können, dessen Stil natürlich sofort erkennbar ist, zumal das Artwork von „Sovereign Descent“ prima gelungen ist. „Sovereign Descent“ wirkt gleichzeitig anachronistisch und dennoch unverbraucht, auch wenn wie gesagt primär die alten Helden zitiert, jedoch nicht stumpf kopiert werden. Aber LANDMINE MARATHON wollen offensichtlich auch gar nichts anderes und fühlen sich mit ihrer Stilmixtur aus Death Metal, Grindcore sowie ein bisschen Hardcore und Thrash Metal augenscheinlich pudelwohl, und das hört man den Songs auch stets positiv an. Besonders live dürfte das weitgehend schnörkellose Geholze – wohlgemerkt: mit Sinn und Verstand! – jede Menge Spaß machen, und davon können wir uns noch im Sommer überzeugen, da LANDMINE MARATHON den Sprung über den großen Teich wagen wollen. Und bis dahin wird „Sovereign Descent“ sicherlich noch öfter in meinem CD-Player landen! | ||||||||||||||||||
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