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Reviews von Larman Clamor
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Larman Clamor
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Cover von Larman Clamor -- Alligator Heart
Band: Larman Clamor Homepage Larman Clamor bei Facebook Metalnews nach 'Larman Clamor' durchsuchenLarman Clamor
Album:Alligator Heart
Genre:Blues / Bluesrock, Psychedelic, Southern Rock
Label:Small Stone Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:13.09.13
CD kaufen:'Larman Clamor - Alligator Heart' bei amazon.de kaufen
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"Beherzter Südstaaten Boogie aus dem hohen Norden"

Oh, nein, erwischt...da ich die Vorgängerweke zu „Alligator Heart“ noch nicht kannte, bekommt LARMAN CLAMOR schon mal einen Punkt extra dafür, so authentisch zu zu wirken, dass ich seine Herkunft eher in einem südlichen US-Bundesstaat als in Hamburg vermutet hätte. Doch er heißt eigentlich Alexander von Wieding und der ein- oder andere hier wird ihn, unabhängig von seiner musikalischen Neigung, schon im CD- oder Plattenregal stehen haben, ist er doch als Illustrator verantwortlich für einige großartige Coverartworks von NUCLEAR ASSAULT über MONSTER MAGNET bis hin zu KARMA TO BURN. Aber darum soll es hier nicht gehen. Obwohl, bei KARMA TO BURN liegen wir jetzt nicht ganz so verkehrt...

LARMAN CLAMOR spielt spielt auf seinem vierten Longplayer nach dem ersten selbstbetitelten (den es übrigend auf seiner Homepage als Gratis-Download gibt!), „Altars To Turn Blood“ und „Frogs“ immer noch ziemlich coolen, groovigen Blues Rock, mit einigen Psychedelic/Stoner-Nuancen und einer riesigen Portion Country/Western Boogie. Allerdings weniger „straight“ und gut produziert als dreckig und mit Garagenflair. Genau das macht auch die Authenzität von „Alligator Heart“ aus. Man fühlt sich direkt in einen alte, nach Whisky und Zigarren riechende Südstaatenscheune hineinversetzt, nicht weit weg von den Sümpfen und irgendwo zwischen Mardi Gras und einem Country N' Western Festival. Das dominante Instrument heißt hier nicht Gitarre, sondern Banjo. „Banshee W' Me“ erinnert, falls ihn hier noch irgendwer kennen sollte, an den großartigen und unerreichten Countrypunk HASIL ADKINS, dreckig, kurz, und auf den Punkt. Mehr braucht ein guter Song manchmal auch nicht! „Perdition At Dawn“,„Done No Good“ oder „She Sent Her Hounds“ sind rotzige Stonersongs, die ohne viele Stromgitarrenriffs auskommen, und trotzdem auf ihre Weise rocken. „I'm Buildin' Ruins“ erinnert an ZZTOP, doch natürlich bleibt auch dieser Song im LoFi-Bereich. Dazu gibt es mit „Vines Of Yggdrasil“, „Sambucus Nigra“ und dem leisen, aber ungeheuer atmosphärischen (und leider viel zu kurzen) „Crow On A Wagon Wheel“ noch einige Instrumentals, die dieses Scheibe zu einer runden Sache machen. Dass LARMAN CLAMOR dabei jedes Instrument selbst spielt, und dabei über eine ungeheure Bandbreite von Banjo, über Gitarre, über Geige bis hin zu Percussion verfügt, verdient Respekt.

„Alligator Heart“ ist ein ganz schön ehrliches, mit Herzblut eingespieltes Album von jemandem, der seine Musik offenbar wirklich liebt, und so etwas hört man doch gerne. Über die Produktion könnte man meckern-nicht aber, wenn man sich das Ganze mal glattgebügelt vorstellen würde, dann wäre der Spaß nämlich weg. So etwas ist mir jedenfalls lieber als sämtliche aalglatten KID ROCK-Songs. In sofern hat LARMAN CLAMOR hier alles richtig gemacht. Zu einer höheren Note fehlen nur noch ein paar mehr soche eingängigen Tracks wie das schon erwähnte „Banshee W'Me“. Rockfans, die auch auf Country mit Südstaatenflair können, sollten LARMAN CLAMOR jedenfalls eine Chance geben.

Weitere Infos zu Larman Clamor findet ihr auch auf Facebook.

Trackliste:
01. Alligator Heart
02. Banshee W'me
03. Perdition At Dawn
04. Done No Good
05. Vines Of Yggdrasil
06. Been Cookin'
07. Sambucus Nigra
08. She Sent Her Hounds
09. I'm Buildin' Ruins
10. Crow On A Wagon Wheel
11. Aether Bound I - Scorched Earth
12. Aether Bound II - Dust & Ghost
Spielzeit: 00:39:45

Line-Up:
Alexander von Wieding - alles
Jessica Bausola [Teriel]
06.09.2013 | 10:48
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